Das Thema ist hochbrisant: Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) veröffentlicht seit 2023 ein jährliches Monitoring zur Zahl der Hitzetoten in der Schweiz. 2022 waren dies 474 Personen, so die aktuellsten vorliegenden Zahlen. Bemerkenswert ist, dass die meisten hitzebedingten Todesfälle sich bei moderat heissen Temperaturen ereigneten und nicht während der grossen Hitzewellen.
In milderen Fällen kann es bei grosser Hitzeeinwirkung zum Hitzekollaps und zum Sonnenstich kommen. Zu Recht gefürchtet wird der potenziell tödliche Hitzschlag. Oft stellen sich solche dramatischen Ereignisse nahezu ohne „Vorwarnung“ ein.
Durch das Schwitzen kommt es ausserdem zu Salzverlust und Dehydrierung, was ebenfalls zu gesundheitlichen Risiken führt.
Der Massnahmenplan von BAG und SECO
Für die Praktiker im Betrieb hat das BAG zusammen mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) einen 4-stufigen Massnahmenplan „Sonne und Hitze“ erstellt, der ein Vorgehen anhand von sogenannten Auslösewerten vorschlägt:
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