Gefahrstoffverantwortung sichern

KI-gestützte Gefahrstofferkennung: Schnellere Prozesse und mehr Sicherheit

Digitale Tools mit Künstlicher Intelligenz (KI) erobern die Welt der Gefahrstoffe. Immer mehr Unternehmen setzen auf Systeme, die Stoffdaten automatisch erkennen, Gefahren einstufen und Betriebsanweisungen generieren. Diese Entwicklung verspricht schnellere Prozesse und mehr Sicherheit.
Georg Popa

Georg Popa

23.10.2025 · 1 Min Lesezeit

Die Integration von KI in den betrieblichen Arbeitsschutz schreitet voran, insbesondere im Bereich des Gefahrstoffmanagements. Erste Pilotbetriebe und mittelständische Unternehmen nutzen inzwischen KI-basierte Tools, die Sicherheitsdatenblätter automatisch auslesen, Gefahrenklassen erkennen und passende Schutzmaßnahmen vorschlagen. In Kombination mit Stoffdatenbanken wie GESTIS oder dem eChemPortal können so innerhalb weniger Minuten digitale Betriebsanweisungen erstellt werden.

Ein wesentlicher Vorteil dieser Systeme ist, dass sie Aktualisierungen in den Sicherheitsdatenblättern automatisch erkennen und eine Revision betroffener Dokumente oder Gefährdungsbeurteilungen vorschlagen. Dieser Prozess dauerte bisher oft mehrere Wochen. Auch das Ampelprinzip der neuen Gefahrstoffverordnung wird bereits in viele Systeme integriert, wodurch die Bewertung krebserzeugender Stoffe transparenter wird.

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