Tätigkeit an einer offenen Abfüllstation
In der Produktionshalle wurden organische Flüssigkeiten aus einem 200-Liter-Gebinde in 20-Liter-Kanister umgefüllt. Die Arbeiten fanden an einer offenen Abfüllstation statt, die zwar über eine Raumlüftung verfügte, jedoch keine funktionierende lokale Absaugung an der Emissionsquelle hatte. Die vorhandene Erfassungseinrichtung war defekt. Zudem wurden in diesem Bereich weitere Gebinde gelagert, was die Bewegungsfreiheit deutlich einschränkte. Die eingesetzte Flüssigkeit war hochflüchtig und stark geruchsintensiv. Trotz dieser bekannten Stoffeigenschaften lief die Tätigkeit im normalen Produktionsmodus ab ohne zusätzliche technische oder organisatorische Schutzmaßnahmen.
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