Brandschutz

Lösch- und Trink­wassersystem müssen getrennt sein

Beim Anschluss von Löschanlagen an das Trinkwassernetz muss eine klare Trennung zwischen beiden Systemen sichergestellt sein. Denn stehendes Wasser in Löschanlagen fördert das Bakterienwachstum und birgt bei direkter Verbindung zum Trinkwassersystem Gesundheitsrisiken. Im regulären Trinkwassernetz ist das Risiko geringer, da der tägliche Wasserverbrauch die Leitungen kontinuierlich durchspült.
Oliver Kienzler

Oliver Kienzler

05.05.2025 · 1 Min Lesezeit

Die DIN EN 1717 regelt den Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen und ordnet Löschwasser dabei der höchsten Gefährdungsstufe (Kat. 5) zu. Daher muss es durch eine Löschwasserübergabestelle (LWÜ) vom Trinkwassernetz getrennt werden. Wird diese Vorgabe nicht eingehalten, haftet der Betreiber. Eine durch kontaminiertes Trinkwasser verursachte Erkrankung kann strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Bestehende Altanlagen ohne wirksame LWÜ müssen nachgerüstet werden.

Bewährte Systeme trennen hygienisch und normgerecht Trink- und Löschwasser. Spül- und Sicherungseinrichtungen verhindern einen Kontakt, selbst im Brandfall.

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