In Zeiten des demografischen Wandels wird es für Unternehmen immer wichtiger, die Ressource Mensch zu schonen und Beschäftigte lange gesund im Betrieb zu halten. Die alterns- und altersgerechte Gestaltung von Arbeitsplätzen ist keine Frage von „Extra-Würsten“ für die Beschäftigten – sie ist gelebte Nachhaltigkeit. Gute Ergonomie bedeutet, die Gesundheit der Beschäftigten zu erhalten oder sogar zu verbessern. Sie hat damit einen direkten Einfluss auf deren Leistungsfähigkeit und damit auch auf den Erfolg des Unternehmens. Ergonomische Arbeitsplätze kommen dabei allen zugute: älteren wie jüngeren, neuen wie erfahrenen Mitarbeitenden.
Arbeitsplätze sollten dem Menschen gerecht werden – nicht umgekehrt
Ergonomische Arbeitsgestaltung oder auch „menschengerechte Gestaltung“ bedeutet, Arbeit so zu organisieren, dass sie sicher, gesund und dauerhaft machbar bleibt. Sowohl ein „Zuviel“ als auch ein „Zuwenig“ kann auf Dauer krank machen: Zu schwere körperliche Arbeit überfordert, monotone Aufgaben unterfordern, ständiger Zeitdruck stresst. Bei der Bewertung hilft das „Belastungs-Beanspruchungs-Modell“. Es unterscheidet zwischen:
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