In vielen Berufen sind Arbeitsunterbrechungen eher die Regel als die Ausnahme. Solange einfache und monotone Aufgaben erledigt werden, können Unterbrechungen eine willkommene Abwechslung sein. Anders verhält es sich aber bei Beschäftigten, die anspruchsvollere Tätigkeiten ausüben.
Arbeitsunterbrechungen werden von außen verursacht
Unter einer Arbeitsunterbrechung versteht man das von außen verursachte Aussetzen einer gerade ausgeführten Arbeitsaufgabe. Arbeitsunterbrechungen sind weder zeitlich steuerbar noch vorhersehbar. Damit unterscheiden sie sich von internen Unterbrechungen, die man selbst bewusst auslöst, wenn man z. B. beschließt, einen Kollegen anzurufen, während man einen Bericht schreibt. Dann hat man willentlich entschieden, eine gerade ablaufende Tätigkeit zugunsten einer anderen zu unterbrechen. Solche internen Aufgabenwechsel sind im Unterschied zu den externen steuerbar.
Während sich interne Unterbrechungen planen lassen, gerät man bei externen in eine unvorhergesehene Situation. Dann müssen kurzfristig mindestens zwei Aufgaben aufeinander abgestimmt werden. Das ist im Vergleich zur Bearbeitung von nur einer Tätigkeit anstrengender: Es erfordert mehr Konzentration, erzeugt Stress und lässt weniger Entscheidungsmöglichkeiten zu.
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