Psychische Gefährdungsbeurteilung
Mitarbeiterbefragung – der Mix macht’s!
Das kennen Sie bestimmt auch: Sie nehmen an einer Befragung teil, aber eigentlich haben Sie keine Zeit dafür und deshalb antworten Sie nur kurz und knapp und nicht objektiv. Oder Sie haben keine Lust dazu, denn es passiert sowieso nichts danach. Oder Sie haben Angst, dass die wahren Antworten negative Auswirkungen für Sie haben könnten. Mit anderen Worten: Die Befragung wird nicht zu einem objektiven Bild führen, was ja eigentlich das Ziel sein sollte. Genau so passiert es bei der psychischen Gefährdungsbeurteilung: Viele Befragungen führen aufgrund einer mangelnden Vorbereitung und Struktur zu Alibi-Ergebnissen, die nichts mit der Wirklichkeit am Arbeitsplatz zu tun haben. In diesem Artikel zeige ich Ihnen, wie Sie dem als Sifa entgegentreten können.
Jürgen Loga
05.07.2026
·
5 Min Lesezeit
Wichtig: Verhältnisse, nicht Verhalten!
Die Mitarbeiterbefragung muss – ich hatte es in der letzten Ausgabe bereits erläutert – bestimmten Anforderungen genügen. Dazu gehört beispielsweise, dass nicht nach dem Verhalten und den Problemen einer einzelnen Persönlichkeit, sondern nach den Verhältnissen am Arbeitsplatz explizit gefragt wird. Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) fordert diese Inhalte ein und listet in ihren Leitlinien explizit auf, worauf es ankommt.
Sie wollen weiter lesen? Hier geht es weiter:
Sie haben bereits Zugang?
Melden Sie sich einfach an und
lesen Sie sofort weiter.
Erweitern Sie Ihren Zugang!
Testen Sie dieses Produkt kostenlos!