Schwerpunktthema

Nanopartikel am Arbeitsplatz: Unsichtbare Risiken und Tipps für den sicheren Umgang

Nanopartikel sind in zahlreichen Branchen unverzichtbar geworden – sei es in Lacken, Schmierstoffen, Werkstoffen oder der Medizin. Doch was so innovativ klingt, birgt erhebliche Risiken: Aufgrund ihrer winzigen Größe können Nanopartikel leicht in den Körper eindringen, sich in Organen anreichern und langfristige Schäden verursachen. Diese unsichtbare Gefahr stellt besondere Anforderungen an den Arbeitsschutz. Doch wie können Unternehmen ihre Mitarbeiter vor diesen Risiken schützen?
Als Gefahrstoffbeauftragter tragen Sie maßgeblich dazu bei, die Sicherheit Ihrer Mitarbeiter und Kollegen zu gewährleisten. Technische und organisatorische Schutzmaßnahmen sind zwar essenziell, doch allein reichen sie nicht aus, um Risiken vollständig zu vermeiden. Entscheidend ist, dass sich alle Beschäftigten sicherheitsgerecht verhalten und die Schutzmaßnahmen konsequent umsetzen. Die folgenden 8 Tipps helfen Ihnen, Ihre Sicherheitsunterweisungen noch wirkungsvoller zu gestalten.
Georg Popa

Georg Popa

14.04.2025 · 4 Min Lesezeit

1. Gesundheitsrisiken: Was macht Nanopartikel so gefährlich?

Nanopartikel zeichnen sich durch ihre geringe Größe (1–100 nm) und ihre hohe Reaktivität aus. Diese Eigenschaften machen sie für viele Anwendungen interessant, stellen aber zugleich eine gesundheitliche Gefahr dar:

Sie haben noch keinen Zugang?

Testen Sie ‚Gefahrstoffe aktuell‘ 30 Tage GRATIS und profitieren Sie von:

  • Fachwissen für die Praxis: alle relevanten Themen zur Herstellung, Verwendung, Beförderung, Lagerung und Entsorgung von gefährlichen Stoffen – verständlich aufbereitet und von Experten geprüft.
  • Praxisnahe Arbeitshilfen: Checklisten, Muster und Vorlagen die Ihnen die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben und den sicheren Umgang mit Gefahrstoffen erleichtern.
  • Aktuelle Updates: Laufende Informationen zu gesetzlichen Änderungen und neuen Regelungen halten Sie stets auf dem neuesten Stand.