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Neue BAuA-Studie zur psychischen Gesundheit

„Wie gehen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit psychischer Belastung bei der Arbeit um?“ Dieser Frage ist die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mit der Studie „Aktive Gefährdungsvermeidung bei psychischer Belastung in KMU“ nachgegangen.
Mikko Börkircher

Mikko Börkircher

29.09.2026 · 1 Min Lesezeit

Ein zentrales Ergebnis der Studie lautet, dass lediglich 56 % der befragten KMU überhaupt eine Gefährdungsbeurteilung durchführen bzw. durchgeführt haben; noch seltener wird hierbei psychische Belastung systematisch berücksichtigt. So werden Arbeitszeiten lediglich in 38 % der Gefährdungsbeurteilungen betrachtet, Zeit- und Leistungsdruck in 41 % und Konflikte mit Kunden in 39 % der Fälle. Damit bleiben wichtige Einflussfaktoren auf die psychische Gesundheit der Beschäftigten in vielen Betrieben unzureichend erfasst. Gerade organisatorische Belastungen spielen jedoch im Arbeitsalltag zahlreicher Beschäftigter eine wesentliche Rolle.

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