Brandschutz

Nicht nur Feuerlöscher: Wie DGUV V3 Brände verhindert

In Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und industriellen Anlagen ist der Brandschutz ein zentraler Bestandteil des Sicherheitskonzepts. Dabei denken viele zuerst an Feuerlöscher, Brandmeldeanlagen oder Evakuierungspläne. Doch ein oft unterschätzter Baustein liegt im Bereich der elektrischen Betriebsmittel. Für diese gilt die DGUV-Vorschrift 3 (DGUV V3), die regelmäßige Prüfungen elektrischer Anlagen und Geräte vorschreibt. Was zunächst nach einer technischen Pflicht klingt, erweist sich bei genauerem Blick als essenzieller Teil des vorbeugenden Brandschutzes.
Sven Rost

Sven Rost

12.03.2026 · 1 Min Lesezeit

Elektrische Defekte zählen zu den häufigsten Brandursachen in Gebäuden und Industrieanlagen. Überlastete Leitungen, beschädigte Isolierungen, lose Klemmverbindungen oder Geräte mit einem unerkannten Defekt können innerhalb kürzester Zeit hohe Temperaturen erzeugen und Brände auslösen. Die DGUV-V3-Prüfung, die von qualifizierten Elektrofachkräften duchgeführt wird, zielt genau darauf ab: elektrische Risiken sichtbar zu machen, bevor sie zur Gefahr werden. Gerade in Bereichen, in denen viele Maschinen gleichzeitig laufen oder elektrische Lasten stark schwanken, ist eine regelmäßige Kontrolle unverzichtbar.

Fehlerquellen frühzeitig erkennen

Die Prüfung beinhaltet sowohl Sichtkontrollen als auch Messungen und Funktionsprüfungen. Dabei werden unter anderem Isolationswiderstände, Schutzleiter, Fehlerstromschutzschalter und Schaltgeräte auf ihre Sicherheit überprüft. Diese Verfahren sind gesetzlich vorgeschrieben und dienen vor allem dem frühzeitigen Erkennen potenzieller Fehlerquellen. Denn ein kleiner Schaden, etwa eine leicht beschädigte Leitung oder ein überalterter FI-Schalter, kann im Extremfall der Auslöser für einen Großbrand sein. Die DGUV-V3-Prüfung unterbindet genau solche Szenarien.

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