Schwerpunktthema

Process Mining in der Arztpraxis: So setzen Sie es erfolgreich ein

Process Mining ist mehr als nur ein Modetrend – es ist eine Methode, mit der Gesundheitseinrichtungen auf Basis realer Daten konkrete Verbesserungspotenziale identifizieren können. In Zeiten von Personalmangel, steigender Bürokratie und zunehmendem wirtschaftlichem Druck liefert Process Mining fundierte Einblicke in die tatsächlichen Abläufe und ermöglicht gezielte Optimierungen. In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie Sie Process Mining in Ihrer Praxis einführen, welche technischen Voraussetzungen erfüllt sein müssen und welche Tools infrage kommen, um typische Praxisprozesse zu analysieren und zu verbessern.
Ricarda Waldon

Ricarda Waldon

11.07.2025 · 7 Min Lesezeit

1. Was ist Process Mining – und warum ist es relevant für Ihre Praxis?

​Process Mining analysiert Prozesse nicht auf Basis von Annahmen oder Interviews (wie z. B. in Audits), sondern anhand tatsächlicher Ereignisdaten aus Ihrer Praxissoftware. Der Vorteil ist, dass diese Daten nicht verfälscht sind, wie dies z. B. bei Interviews aufgrund subjektiver Wahrnehmungen und Bewertungen der Fall ist. Diese Daten entstehen ohnehin bei jedem Patientenfall, etwa beim Terminbuchen, Öffnen der Patientenakte, Eintrag von Diagnosen, Schreiben eines Arztbriefes oder Erstellen der Abrechnung.

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