Psychische Gefährdungsbeurteilung: Details der Belastungen

Psychische Belastung – oder Beanspruchung? Was Sie als Sifa berücksichtigen müssen

Solange ich als Experte für psychische Gefährdungen bei Arbeitgebern tätig bin, gibt es seit Jahren die immer wiederkehrende Frage, warum Menschen wegen „der Psyche“ ausfallen, also krank werden, oder andere Symptome wie Überlastung, Erschöpfung oder Resignation zeigen. Dabei fällt mir auf, dass bei den Beteiligten, also der Sifa und den Führungskräften, der Unterschied zwischen Belastung und Beanspruchung oft unklar ist. Ich habe Ihnen deshalb die wichtigsten Punkte diesbezüglich und die Folgen, die sich daraus für Sie ergeben, zusammengestellt.
Mann mit Kopfschmerzen vor dem Bildschirm
Jürgen Loga

Jürgen Loga

24.07.2026 · 4 Min Lesezeit

Lassen Sie uns zuerst einmal deutlich machen, was mit den unterschiedlichen Begriffen gemeint ist und was sie letztendlich bedeuten. Als Erstes sollten wir grundsätzlich klären, was wir mit den verschiedenen Definitionen verbinden. Dabei ist die folgende Grafik hilfreich:

Dass ein Mensch eine schwere Truhe tragen muss, bedeutet zuerst einmal eine Belastung, denn sie wiegt viel und ist allein aus physikalischen Gründen durchaus schwer. Aber nicht jeder Mensch empfindet dies so – der Mann im linken Bild pfeift dennoch ein Lied und sieht trotz der Belastung fröhlich aus. Auf dem zweiten Bild führt die gleiche Truhe bei dem gleichen Mann aber zu einer Überforderung. Er erlebt offensichtlich eine Beanspruchung. Doch wie erklärt sich dieser Unterschied? Die Lösung finden Sie im nächsten Bild.

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