Brandschutz

Pulverlöscher: Was steckt eigentlich drin?

Löschpulver ist ein bewährtes Mittel zur Brandbekämpfung, insbesondere bei Bränden der Klassen A, B und C. Die Zusammensetzung variiert je nach Einsatzbereich, doch die Basis bilden meist Salze, die Flammen […]
Sven Rost

Sven Rost

14.01.2026 · 1 Min Lesezeit

Löschpulver ist ein bewährtes Mittel zur Brandbekämpfung, insbesondere bei Bränden der Klassen A, B und C. Die Zusammensetzung variiert je nach Einsatzbereich, doch die Basis bilden meist Salze, die Flammen ersticken und die chemische Reaktion des Feuers unterbrechen. Häufige Hauptbestandteile sind Natriumhydrogencarbonat (NaHCO₃) oder Kaliumhydrogencarbonat (KHCO₃), die vor allem bei Flüssigkeits- und Gasbränden eingesetzt werden. Für Brände fester Stoffe kommen oft Ammoniumphosphate zum Einsatz, die zusätzlich eine Schutzschicht auf der Oberfläche bilden. Ergänzt werden diese Pulver durch Fließhilfsmittel wie Silikate, die ein Verklumpen verhindern, sowie wasserabweisende Zusätze, damit das Pulver auch bei hoher Luftfeuchtigkeit wirksam bleibt. Die Kombination dieser Inhaltsstoffe sorgt dafür, dass Löschpulver schnell, effektiv und vielseitig einsetzbar ist.

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