Krisenmanagement

Reduzieren Sie psychische Belastungen bei Katastrophen und Groß schadenslagen

Unfälle mit vielen Verletzten stellen eine enorme Belastung für die Einsatzkräfte, aber auch für alle unmittelbar und mittelbar beteiligten Beschäftigten dar. Wer z. B. mitansehen muss, wie Kollegen verletzt werden, wird danach einige Zeit brauchen, dieses Ereignis zu verarbeiten. Das gilt auch für Ärzte, Krankenpfleger oder die Kollegin aus der Buchhaltung. Psychosoziale Unterstützung kann dabei helfen.
Bei der Begehung von Einrichtungen und Praxen im Gesundheitswesen werden immer wieder Probleme bei der Sicherstellung der Fluchtwege und Notausgänge festgestellt. Müssen Ihre Beschäftigten, Patienten und Bewohner das Gebäude im Gefahrenfall schnell verlassen, sind diese Wege und Ausgänge überlebenswichtig. Prüfen Sie deshalb auch bei Ihnen alle Fluchtwege sowie Notausgänge und lassen Sie Mängel sofort abstellen.
Uta Fuchs

Uta Fuchs

05.05.2025 · 1 Min Lesezeit

Mit einer großen Zahl von Verletzten müssen Sie z. B. bei großflächigen Einsatzlagen wie Chemieunfällen, aber auch Bahn- bzw. Flugzeugunfällen oder Bombenattentaten rechnen. Bei diesen Großschadenslagen können Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auf Unterstützung beispielsweise der Notfallseelsorge oder Psychosozialer Akuthilfe von Hilfsorganisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz (DKR) bauen. Diese Angebote stehen auch anderen Betroffenen zur Verfügung. Dass psychologische Unterstützung/Krisenintervention auch für die Beschäftigten in den Krankenhäusern als freiwilliges Angebot sinnvoll ist, war eine der Lehren aus der Massenpanik bei der Loveparade in Duisburg 2010. In der Auswertung durch das Bundesamt für Katastrophenschutz hieß es: „Viele junge und motivierte Mitarbeiter sind nach einem solchen Ereignis dankbar für diese Hilfe.“

Allein für das DRK sind bundesweit über 100 Kriseninterventions- oder Notfallnachsorge-Dienste im Einsatz. Diese Helfer erhalten eine psychosoziale Grundausbildung und qualifizieren sich u. a.

mit Hospitations- und Praktikumsphasen für ihre Einsatztätigkeit.

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