Aus der Praxis

Risiko Smartphone am Arbeitsplatz – so sorgen Sie für klare Regelungen

Die Digitalisierung am Arbeitsplatz macht auch vor dem Gesundheitswesen nicht halt. Und was für den betrieblichen Bereich gilt, spiegelt sich auch im privaten wider. Mittlerweile führen die meisten Beschäftigten in Ihrer Einrichtung oder Praxis eigene Smartphones mit, die gerne auch mal zur Nutzung während der Arbeit verleiten. Dies kann sich jedoch negativ auf die Sicherheit auswirken.
Jörg Stojke

Jörg Stojke

05.05.2025 · 1 Min Lesezeit

„Da kommt mir eine Pflegerin in ihr Handy starrend entgegen und läuft mich fast über den Haufen. Als ich sie anspreche, reagiert sie erst nicht. Es war, als ob ich eine Schlafwandelnde wecke.“ Diese Aussage einer Pflegedienstleitung ist hier im Originalton wiedergegeben und beschreibt ein Sicherheitsproblem, das auch die Einrichtungen und Praxen des Gesundheitswesens erreicht hat, sogenannte Smombies. Diese Wortschöpfung aus Smartphone und Zombie beschreibt Menschen, die während einer Tätigkeit ihr Smartphone nutzen und davon so stark abgelenkt sind, dass sie ihre Umwelt nicht mehr wahrnehmen. Da dies ein Sicherheitsrisiko auch für Ihre Einrichtung oder Praxis darstellt, sollten Sie deshalb klare Regeln festlegen.

Vereinbaren Sie ein klares Nutzungsverbot

Schon einige Einrichtungen oder Praxen fanden sich beim Thema Nutzungsverbot in einer endlosen Diskussion wieder. Gerade junge Beschäftigte sehen ihr Smartphone als ständigen Begleiter an, ohne den sie nicht eine Minute auskommen können. Andere Beschäftigte bestehen darauf, dass sie für ihre Kinder oder andere Familienmitglieder ständig erreichbar sein müssen. Letztlich enden viele Versuche der betrieblichen Regulierung in einer endlosen Sammlung von Ausnahmefällen. Und selbst die vernünftigen Beschäftigten, die eigentlich ihr Smartphone nur mitführen, ertappen sich manchmal dabei, während der Arbeit draufzuschauen, weil die Verlockung einfach zu groß ist.

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