Schwerpunktthema

Sicher E-Schweissen mit der Stabelektrode – Technik, Gefahren, Tipps für die Praxis

Ob auf der Baustelle, bei Reparaturen oder in der Instandstellung: Das Elektrohandschweissen (E-Hand-Schweissen, auch Lichtbogenhandschweissen genannt) gehört zu den vielseitigsten und mobilsten Schweissverfahren. Doch was so praktisch klingt, hat es in sich, denn kaum ein Verfahren birgt so viele Gefährdungen auf einmal. Umso wichtiger ist es daher, bei der Instruktion die richtige Balance zu finden: Technik verstehen, Risiken kennen, Schutzmassnahmen vermitteln.
Svenja Dammasch

Svenja Dammasch

13.03.2026 · 3 Min Lesezeit

Beim Elektrohandschweissen wird ein elektrischer Lichtbogen zwischen einer abschmelzenden umhüllten Stabelektrode und dem Werkstück gezündet. Die Elektrode dient gleichzeitig als Lichtbogenträger und Zusatzwerkstoff. Die Umhüllung bildet während des Schweissens eine Schutzgas-Atmosphäre und hinterlässt eine Schlackeschicht, die das Schmelzbad schützt.

Das Verfahren ist besonders flexibel, da es unabhängig von Gasflaschen und in nahezu jeder Körperhaltung einsetzbar ist. Es eignet sich für unlegierte bis hochlegierte Stähle und ist durch seine einfache Ausrüstung oft erste Wahl im Ausseneinsatz.

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