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Sichere Hilfe am Unfallort: DGUV aktualisiert Infomaterial zu Elektrofahrzeugen

Die Zahl der Elektrofahrzeuge im Straßenverkehr nimmt weiter zu, und damit steigen auch die Einsätze, bei denen Feuerwehr und Rettungskräfte mit diesen Fahrzeugen zu tun haben. Um Sie für diese Situationen bestmöglich vorzubereiten, hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) ihre DGUV-Information 205-022 „Sicherheit und Gesundheit bei Lösch- und Rettungsarbeiten an Kraftfahrzeugen mit Hochvoltspeicher“ grundlegend überarbeitet. Die neue Ausgabe erläutert ausführlich, worauf Sie bei Elektro- und Hybridfahrzeugen achten müssen und welche Besonderheiten Hochvoltsysteme im Einsatzverlauf mit sich bringen.
Mikko Börkircher

Mikko Börkircher

26.05.2026 · 1 Min Lesezeit

Besondere Gefährdungen richtig einschätzen

Die DGUV stellt klar, dass das Gefährdungspotenzial von Elektrofahrzeugen nicht grundsätzlich höher ist als das konventioneller Fahrzeuge. Dennoch unterscheiden sich die Gefahren deutlich. Während bei herkömmlichen Antrieben brennbare Kraft- und Schmierstoffe im Vordergrund stehen, rücken bei Elektrofahrzeugen die Risiken der Hochvoltspeicher in den Fokus. Diese bestehen meist aus Lithium-Ionen-Batterien und können sich im Schadenfall durch Gerüche, ungewöhnliche Geräusche, austretende Ventinggase oder deutliche Temperaturanstiege bemerkbar machen. Entscheidend ist, dass Sie diese Signale frühzeitig erkennen und die Lage entsprechend einordnen.

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