1. Entwickeln Sie gemeinsam das richtige Rollenverständnis
Beginnen Sie mit einer kurzen Aktivierung statt mit einem Vortrag. Lassen Sie die Teilnehmenden zunächst selbst formulieren, was sie als Sicherheitsbeauftragte tun dürfen und was nicht zu ihren Aufgaben gehört. Sammeln Sie die Aussagen sichtbar und ordnen Sie sie anschließend fachlich ein. So wird deutlich, dass Sicherheitsbeauftragte keine Weisungsbefugnis haben und keine Verantwortung für die Mängelbeseitigung tragen. Ihre zentrale Rolle liegt im Beobachten, Ansprechen und Weiterleiten von Sicherheitsmängeln sowie in der Vorbildfunktion im Arbeitsalltag. Die gemeinsame Erarbeitung sorgt dafür, dass das Rollenverständnis akzeptiert wird und spätere Konflikte seltener auftreten.
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