In jedem menschlichen Körper fliessen ständig sehr kleine elektrische Ströme, etwa wenn Nerven Signale weiterleiten. Wirken zusätzlich von aussen EMF auf den Körper ein, induzieren diese weitere elektrische Ströme, die bei ausreichender Stärke biologische Vorgänge stören können. Deshalb müssen bei Tätigkeiten, bei denen grosse Ströme fliessen, EMF-Grenzwerte eingehalten werden. Für viele Betriebe ist die korrekte Bewertung der Exposition durch elektromagnetische Felder wegen der dazu erforderlichen Messungen eine Herausforderung.
Mit dem vom Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) entwickelten „EMF-Tool WS“ (https://bit.ly/4nNT0W0) lassen sich elektromagnetische Felder (EMF) am Arbeitsplatz messen und bewerten. Dabei deckt das Tool den gesamten Frequenzbereich von statischen bis hochfrequenten Feldern ab. Es kann auch verwendet werden, um die Störbeeinflussung aktiver Implantate (wie z. B. Herzschrittmachern) zu beurteilen.
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