Psychische Gefährdungsbeurteilung: Mit KI und Handy zur GBU

So erstellen Sie eine Gefährdungsbeurteilung mit nur einem KI-Prompt schnell und prüfsicher

Mehr als 60 % aller Arbeitnehmer setzen Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz ein – Tendenz steigend. Auch im Arbeitsschutz, so merken wir in der Redaktion, hat sich die KI fest etabliert: Regelmäßig sprechen uns Sifas darauf an, ob man nicht auch eine komplette Gefährdungsbeurteilung damit erstellen kann. Ich habe dies zum Anlass genommen und möchte Ihnen zeigen, wie Sie schnell und einfach eine Arbeitsplatz-Analyse im Rahmen einer Begehung mit KI erstellen können.
Mann mit Kopfschmerzen vor dem Bildschirm
Jürgen Loga

Jürgen Loga

07.09.2026 · 3 Min Lesezeit

Im Alltag beobachte ich beinahe täglich, dass nicht die KI der Flaschenhals ist, wenn es um Lösungen geht, sondern das nicht weit genug reichende Denken der Anwender. Viele trauen der KI nicht zu, Lösungen zu entwickeln, und fragen diese daher auch nicht. Doch schon seit 2025 besitzen die großen Sprachmodelle wie ChatGPT und Google Gemini Fähigkeiten in der Bildinterpretation, die oft Erstaunen auslösen.

Die Aufgabenstellung

Für diesen Beitrag möchten wir im Rahmen einer Begehung feststellen, welche Gefährdungen aktuell an einem Büroarbeitsplatz bestehen. Dabei sollen alle aktuellen Normen und Verordnungen berücksichtigt werden – vor allem auch das neue BAuA-Handbuch über die Gefährdungsbeurteilung. Diese Unterlage, die nun seit 2026 aktualisiert vorliegt, ist der Maßstab für alle Prüfungen und Haftungsfragen – und enthält 657 DIN-A4-Seiten.

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