Brandschutz

Stille Gefahr im Wäschetrockner: Wenn Flusen Feuer fangen

In vielen Hotels, Pflegeeinrichtungen, Reinigungsbetrieben und anderen Unternehmen sind gewerbliche Wäschetrockner täglich über viele Stunden im Einsatz. Sie leisten zuverlässig Schwerstarbeit – und sind oft unterschätzt in ihrer potenziellen Gefahr. Denn mangelnde Reinigung und unzureichende Wartung gehören zu den häufigsten Ursachen für Brände in gewerblichen Wäschereien. Die Folgen können verheerend sein: Sachschäden in Millionenhöhe, lange Betriebsausfälle und im schlimmsten Fall Gefahr für Leib und Leben.
Sven Rost

Sven Rost

09.04.2026 · 1 Min Lesezeit

Flusen als Brandbeschleuniger

Bei jedem Trocknungsvorgang lösen sich kleine Fasern von Handtüchern, Bettwäsche oder Arbeitskleidung. Diese Flusen sammeln sich im Filter, im Abluftsystem und sogar im Inneren der Maschine. Werden sie nicht regelmäßig entfernt, entsteht mit der Zeit ein gefährliches, hochgradig entzündliches Gemisch aus Staub und Textilfasern. Ein erhöhtes Risiko entsteht insbesondere dann, wenn Trockner überlastet sind, Lüftungsschächte verstopfen, Wärmetauscher verschmutzen oder Geräte im Dauerbetrieb laufen. Durch die starken Temperaturen im Trockner kann ein kleiner Funke, eine überhitzte Trommel oder ein Defekt im Motor genügen, um das Flusenmaterial zu entzünden.

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