Stürze – sie passieren plötzlich, haben aber meist vorhersehbare Ursachen: eingeschränkte Mobilität, ungünstige Raumgestaltung, Zeitdruck oder fehlende Aufmerksamkeit. Sie zählen zu den häufigsten unerwünschten Ereignissen in der stationären Versorgung und können schwerwiegende Folgen haben: Frakturen, Angstzustände oder längere Liegedauer. Umso wichtiger ist es, frühzeitig gegenzusteuern – mit durchdachten, nachhaltig wirksamen Präventionsmaßnahmen.
Sturzrisiken systematisch erfassen –
für Patienten und Personal
Sturzprävention beginnt mit einer strukturierten Einschätzung: Wer ist besonders gefährdet? Bei Patienten spielen Faktoren wie Mobilität, Medikation, Diagnosen, kognitive Einschränkungen, Sehschwächen oder psychische Belastungen eine Rolle. Auch Fußprobleme oder Gangunsicherheiten sollten frühzeitig erkannt werden. Der aktualisierte Expertenstandard Sturzprophylaxe (DNQP 2023/2025) empfiehlt, das Risiko bei Aufnahme und regelmäßig im Verlauf zu erfassen und die Ergebnisse in der Pflegedokumentation festzuhalten.
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