Mechanische Gefährdungen

Substitution – mechanische Gefährdungen von vornherein vermeiden

Die wirksamste Maßnahme im Umgang mit mechanischen Gefährdungen ist ihre vollständige Vermeidung. Im STOP-Prinzip steht die Substitution daher an erster Stelle. Sie zielt darauf ab, gefährliche Krafteinwirkungen gar nicht erst entstehen zu lassen oder sie so zu verändern, dass von ihnen kein relevantes Risiko mehr ausgeht. Gerade bei mechanischen Gefährdungen ist Substitution jedoch vergleichsweise selten vollständig umsetzbar, da viele Arbeitsprozesse auf Bewegungen, Massen oder Kraftübertragungen angewiesen sind. Umso wichtiger ist eine klare und fachlich saubere Bewertung.
Werner Böcker

Werner Böcker

25.02.2026 · 1 Min Lesezeit

Bei der Substitution geht es im ersten Schritt darum, die ursächliche Gefährdungsquelle zu identifizieren und gezielt zu beseitigen. Typische Ansatzpunkte sind:

  • Beseitigung gefährlicher Bewegungen

  • Ersatz bewegter Verfahren durch statische Prozesse

  • Vermeidung hoher potenzieller Energien (z. B. große Höhenunterschiede)

  • Reduzierung großer Massen durch leichtere Materialien

  • Ersatz scharfer oder spitzer Geometrien

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