Trotz des schnellen Eingreifens der Werkfeuerwehr breitete sich der Brand entlang mehreren Prozessleitungen aus. Die entstehende Hitzefreisetzung führte zu einer sichtbaren Rauchentwicklung, die auch außerhalb des Werksgeländes wahrgenommen wurde. Die Lage war gegen 12:45 Uhr weitgehend unter Kontrolle. Insgesamt wurden 14–18 Beschäftigte leicht verletzt, teils durch Einatmen von Rauchgasen, teils durch Schock oder Splittereffekte.
Die zuständigen Umweltbehörden bestätigten später, dass keine Schadstoffe in relevanter Menge in die Umwelt gelangten. Dennoch war die Auswirkung für das Unternehmen erheblich: Der gesamte betroffene Produktionsbereich wurde stillgelegt und blieb über viele Monate außer Betrieb. Betroffen ist unter anderem die weltweite Herstellung von Vitamin A und E – mit Folgen für Kunden, Lieferketten und Märkte.