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Warnzeichen erkennen, Kettenreaktionen verhindern: Li-Ionen-Akkus sicher verwenden

Brände mit Lithium‑Ionen‑Akkus passieren regelmäßig – in Werkhallen, Lagern, Ladebereichen und auch privat. Viel Energie, brennbare Elektrolyte und chemisch gebundener Sauerstoff können unter ungünstigen Bedingungen eine selbstverstärkende Kettenreaktion auslösen. Wer Warnzeichen früh erkennt, Lade‑ und Lagerbereiche sicher organisiert und im Ernstfall konsequent kühlt, verhindert Ausbreitung und Rückzündung.
Svenja Dammasch

Svenja Dammasch

23.01.2026 · 1 Min Lesezeit

Sie sind kompakt, leistungsstark – und tückisch: Lithium-Ionen-Akkus speichern enorme Energiemengen auf engstem Raum. Wird ein Akku beschädigt, überhitzt oder falsch geladen, droht ein sogenannter Thermal Runaway – ein chemischer Dominoeffekt. Die Zelle erhitzt sich selbst, Gase treten aus, Temperaturen über 800 °C entstehen, kurzzeitig sogar bis zu 1.100 °C. Die Reaktion kann sich rasch auf benachbarte Zellen ausbreiten. Besonders tückisch: Den Sauerstoff für die Verbrennung liefert der Akku gleich mit – was das Löschen erschwert.

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