Aufgrund der Personalnot in vielen Einrichtungen wird gerne auf gut ausgebildete Pflegekräfte aus dem Ausland zurückgegriffen. Mit den notwendigen Sprachkenntnissen ist dies ein Gewinn für manche Einrichtung oder Praxis. Leider bringt die Anwerbung von Pflegekräften auch Kriminelle auf den Plan, die gefälschte Ausbildungsnachweise verkaufen. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten Sie unter anderem auch folgende 6 Maßnahmen zur Überprüfung umsetzen:
- Prüfen Sie, ob alle Diplome, Urkunden und Zeugnisse ordnungsgemäß beglaubigt sind und im Original vorliegen.
- Lassen Sie alle Unterlagen durch einen zertifizierten Übersetzer ins Deutsche übersetzen.
- Recherchieren Sie mögliche Fachschulen und andere Ausbildungsträger sowie ehemalige Arbeitgeber im Ausland via Internet und stellen Sie dort gegebenenfalls Nachforschungen über Ausbildungsinhalte und die Beschäftigungszeiträume an.
- Stellen Sie im Einstellungsgespräch gezielte Fragen zur Ausbildung und der Ausbildungsstätte sowie zu ehemaligen Arbeitgebern.
- Machen Sie einen schriftlichen bzw. mündlichen Eingangstest mit gezielten Fachfragen.
- Nutzen Sie das Instrument des Probearbeitens und überzeugen Sie sich, dass die potenzielle Pflegekraft auch über die notwendigen Arbeitstechniken verfügt.
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