Leserfragen

„Was können wir tun, wenn ein Teammitglied Anzeichen für eine Selbstüberlastung zeigt?“

Frage: „Bei uns im Unternehmen setzen wir die Risikoermittlung psychischer Belastungen auf betrieblicher Ebene allfällig ganz gut um. Nun hörte ich jedoch vertraulich von einem Teammitglied, das sichtlich am Ende […]
Brigitte Ganzmann

Brigitte Ganzmann

11.09.2026 · 1 Min Lesezeit

Frage: „Bei uns im Unternehmen setzen wir die Risikoermittlung psychischer Belastungen auf betrieblicher Ebene allfällig ganz gut um. Nun hörte ich jedoch vertraulich von einem Teammitglied, das sichtlich am Ende ist: Diese Person klagt über massive Schlafprobleme, ständige Müdigkeit, extreme Reizbarkeit und neuerdings auch heftige Verdauungsprobleme. Der Grund: Sie hat sich mit einem neuen Projekt komplett übernommen und steckt nun in der Überlastungsfalle, traut sich aber nicht, das dem Linienvorgesetzten zu sagen, weil es keine Schwäche zeigen will. Wie kann ich jetzt helfen?“

Brigitte Ganzmann: Das von Ihnen beschriebene Dilemma gibt es häufig: Selbst wenn die strukturellen Rahmenbedingungen im Betrieb stimmen, schützt das nicht automatisch vor individueller Selbstüberlastung. Die ist oft getrieben von hohem Pflichtbewusstsein oder der Angst vor einem vermeintlichen Imageverlust.

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