Schwerpunktthema

Was Sie bei ergonomischen Montagearbeitsplätzen beachten sollten

Trotz aller Automatisierungsbemühungen ist die händische Montage zahlreicher Industrieprodukte noch immer gang und gäbe. Die Arbeitsbedingungen sind dabei häufig durch monotone Bewegungsabläufe und ungünstige Körperhaltungen geprägt, oft verbunden mit zusätzlichen Belastungsfaktoren wie z. B. Lärm. Mit den hier vorgestellten Maßnahmen zur ergonomischen Gestaltung von nicht mobilen Montagearbeitsplätzen helfen Sie, die Gesundheit Ihrer betroffenen Kollegen zu erhalten.
Rafael de la Roza

Rafael de la Rosa

30.05.2025 · 5 Min Lesezeit

Grundsätzlich sollten Montagearbeitsplätze so konzipiert sein, dass das Arbeiten sowohl im Stehen als auch im Sitzen möglich ist. Denn ein regelmäßiger Wechsel zwischen Sitzen und Stehen aktiviert das Herz-Kreislauf-System und beugt Muskelverspannungen vor.

Optimal sind 2–4 Haltungswechsel (vom Stehen ins Sitzen bzw. umgekehrt) pro Stunde, wobei die einzelnen Stehphasen nicht länger als 20 Minuten dauern sollten. 2 Stunden ununterbrochenes Sitzen oder eine Stunde kontinuierliches Stehen sind auf jeden Fall gesundheitlich bedenklich; dann sind kurze Bewegungspausen anzuraten. Diese können die Kollegen auch gern für begleitende Tätigkeiten wie etwa Materialnachschub nutzen.

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