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Was sind „allgemein anerkannte Regeln der Technik“ – und was nicht?

Der Begriff der allgemein anerkannten Regeln der Technik (a. a. R. d. T.) spielt im Arbeitsschutz eine zentrale Rolle. Lange Zeit wurde er in der Praxis nahezu automatisch mit DIN-Normen gleichgesetzt. Diese Gleichsetzung gerät jedoch zunehmend ins Wanken – und das aus gutem Grund.
Werner Böcker

Werner Böcker

01.02.2026 · 1 Min Lesezeit

Technische Entwicklungen verlaufen heute deutlich schneller als klassische Normungsprozesse, die oft viele Jahre dauern. In dieser Zeit kann sich die Technik bereits erheblich weiterentwickelt haben. Das führt zu der Erkenntnis: Eine gültige Norm kann technisch bereits überholt sein.

Normen sind keine Gesetze

DIN-Normen sind keine Rechtsvorschriften, sondern private technische Regelwerke mit empfehlendem Charakter. Rechtliche Bedeutung erhalten sie erst dann, wenn sie ausdrücklich in Gesetzen oder Verordnungen genannt werden oder sich in der Praxis nachhaltig bewährt und durchgesetzt haben. Damit gilt: Nicht jede Norm ist automatisch eine allgemein anerkannte Regel der Technik. Sie kann es sein – sie muss es aber nicht. Doch wann gelten Regeln als „anerkannt“? Wenn sie

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