Ob Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Konzentrationsprobleme: Für viele Frauen wirken sich Wechseljahressymptome negativ auf ihre Leistungsfähigkeit und ihr Wohlbefinden aus. Meist liegt die Verantwortung für die Bewältigung dieser Phase primär bei den Frauen selbst, die durch Homeoffice, flexible Arbeitszeiten oder reduzierte Stunden ihre Situation zu kompensieren versuchen. Mehr als die Hälfte der Frauen (54 %), die sich im Berufsleben durch Wechseljahresbeschwerden belastet fühlen, berichtet, dass ihr Arbeitgeber keinerlei Unterstützung bietet.
Vorhandene Angebote sind selten spezifisch genug
Werden Maßnahmen wie Bewegungsangebote (14 %) oder Entspannungskurse (13 %) durch den Arbeitgeber ergriffen, sind diese meist allgemein gehalten, gehen aber nicht gezielt auf die individuellen Symptome und Bedürfnisse von Frauen in den Wechseljahren ein. „Solange Wechseljahre ein Randthema bleiben, suchen Frauen keine Hilfe, Unternehmen keine Lösungen – und die Folge kann ein schleichender Rückzug in Teilzeit oder gar aus dem Beruf sein“, sagt Dr. Ute Wiedemann, Mitglied des Vorstands der DAK-Gesundheit.
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