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Wege zu mehr Motivation am Arbeitsplatz – denn Fehlzeiten sind kein Schicksal

​Motivierte Mitarbeitende sind gesünder, fehlen seltener und bringen sich engagierter ein. Trotzdem wird Motivation im Arbeits- und Gesundheitsschutz oft als „weiches Thema“ betrachtet. Gleichzeitig nimmt die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund psychischer Belastungen von Jahr zu Jahr zu. Die Auseinandersetzung lohnt sich also, denn: Wer motiviert ist, erlebt Anforderungen nicht als negative Beanspruchung, sondern als Herausforderung. Und trifft morgens öfter die Entscheidung: Ich geh zur Arbeit!
Svenja Dammasch

Svenja Dammasch

03.02.2026 · 3 Min Lesezeit

In der Statistik führen psychische Erkrankungen seit Jahren die Liste der Erkrankungsarten mit den längsten Ausfallzeiten an und auch die AU-Fälle nehmen zu. Die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz haben einen bedeutenden Anteil an dieser Entwicklung, das ist unbestritten. Dennoch sträuben sich viele Betriebe, dieses weiche Thema anzugehen.

Nicht jede psychische Belastung macht krank

Dabei lohnt es sich, ins Gespräch zu kommen und auch mit Mythen aufzuräumen. Ein Fakt, der häufig unter den Tisch gekehrt wird, ist: Nicht jede psychische Belastung ist automatisch negativ und macht krank. Tatsächlich bezeichnet der Begriff „psychische Belastung“ zunächst nur die Summe aller Einflüsse, die auf die Psyche eines Menschen einwirken – positiv oder negativ:

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