Interview

„Welche Bedürfnisse hat ein Mensch?“

Sind Arbeitsplätze nicht menschengerecht gestaltet, leiden Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeitenden. Wie Unternehmen ihre Arbeitsplätze menschengerecht gestalten und dabei den Prozess der Gefährdungsbeurteilung gezielt nutzen können, untersuchte Pia-Luisa Böhmisch in ihrer Bachelorarbeit. Mit einem überzeugenden Ergebnis, das einige Schlussfolgerungen für die Praxis bereithält. Uta Fuchs hat sie dazu befragt.
Uta Fuchs

Uta Fuchs

23.12.2025 · 3 Min Lesezeit

Uta Fuchs: Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) hat Ihre Arbeit mit dem Wissenschaftspreis 2024 ausgezeichnet. Dazu zunächst einmal einen herzlichen Glückwunsch! Wie sind Sie denn überhaupt auf das Thema gestoßen?

Pia-Luisa Böhmisch: Danke. Der Preis kam überraschend und ich habe mich sehr gefreut. Das Thema selbst entstand in der Praxis. Nach einer Ausbildung als Zahnmedizinische Fachangestellte habe ich an der Technischen Hochschule Deggendorf den Bachelor-Studiengang „Management im Gesundheits-, Sozial- und Rettungswesen“ belegt. Dazu gehört ein Praxissemester in einer sozialen Einrichtung. Eine Führungskraft kam dabei auf mich zu – die Einrichtung konnte Unterstützung bei der Gefährdungsbeurteilung und der Gestaltung der Arbeitsplätze gebrauchen.

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