Kurzmeldungen / Trends

Wenn Sekunden zählen: Laien-Defibrillatoren können Leben retten

In Deutschland starben im Jahr 2023 fast 44.000 Menschen an einem akuten Herzinfarkt – viele davon am Arbeitsplatz. Die Überlebenschance beträgt nur 5 %. Sie könnte siebenmal so hoch sein, wenn sie innerhalb von 3 Minuten reanimiert würden. Denn nach spätestens 5 Minuten treten die ersten irreparablen Hirnschäden ein; nach 10 Minuten ohne Reanimation kommt jede Hilfe zu spät. Hier können Defibrillatoren (Elektroschockgeräte) helfen.
Rafael de la Roza

Rafael de la Rosa

04.08.2026 · 1 Min Lesezeit

Vor der Bedienung brauchen auch Laien keine Angst zu haben, vorausgesetzt, es ist ein AED (automatisierter externer Defibrillator). Die modernen Geräte sagen dem Anwender, wie er sie handhaben muss. In der Praxis läuft das so ab: Wenn beispielsweise Ihr Kollege – oder Ihr Kunde – plötzlich bewusstlos wird und Anzeichen einer Herzattacke zeigt, nehmen Sie den „Defi“ von der Wand und setzen dem Patienten die beiden Elektroden auf die Brust. Das Gerät misst dann automatisch den Herzrhythmus und instruiert Sie, wie Sie fortfahren. Diagnostiziert es etwa Kammerflimmern, gibt es Ihnen den Befehl „Schock auslösen“. Der herbeigerufene Notarzt kann anschließend die weitere Behandlung übernehmen.

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