Schwerpunktthema

 Wenn’s knallt, schmeckt oder ausläuft – wie Sie Beschäftigte auf eine Havarie vorbereiten

Ein geplatzter Schlauch, ein umgestürzter IBC (Intermediate Bulk Container), eine undichte Muffe: Solche Havarien gibt es immer wieder – und bei Gefahrstoffen herrscht Risiko! Wer jetzt falsch reagiert, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch Mitarbeitende, Dritte und die Umwelt. Umso wichtiger ist, Beschäftigte im Vorhinein zu schulen, wie sie sich im Ernstfall richtig verhalten. Eins wird dabei schnell klar: Die Instruktion zu Gefahrstoffhavarien ist alles andere als Routine.
Svenja Dammasch

Svenja Dammasch

27.03.2026 · 3 Min Lesezeit

Nicht immer sind es spektakuläre Unfälle, die eine echte Unternehmenskrise auslösen. Wenn Gefahrstoffe freigesetzt werden, können auch kleine Fehler eine grosse Wirkung haben. Die Auslöser für eine unerwartete Freisetzung können sehr vielfältig sein:

  • mechanische Einwirkungen, z. B. Transportunfälle;
  • technisches Versagen, z. B. undichte Leitungen, Ventildefekte;
  • Betriebsfehler, z. B. Verwechslung von Medien, Überfüllung;
  • Witterungseinflüsse und Naturgefahren, z. B. Hitze und Frost, Orkanböen, Starkregen, Hochwasser, Muren oder Lawinen;
  • Fehlverhalten, z. B. durch fehlende Kennzeichnung.

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