Aus der Praxis

Wie das BGM-Rahmenkonzept die Auswahl der Kennzahlen beeinflusst

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist kein Selbstzweck. Im Normalfall haben Sie im Unternehmen einen Arbeits- oder Steuerkreis Gesundheit eingesetzt, der im BGM-Rahmenkonzept bestimmte Ziele festgelegt hat.
Bei der Begehung von Einrichtungen und Praxen im Gesundheitswesen werden immer wieder Probleme bei der Sicherstellung der Fluchtwege und Notausgänge festgestellt. Müssen Ihre Beschäftigten, Patienten und Bewohner das Gebäude im Gefahrenfall schnell verlassen, sind diese Wege und Ausgänge überlebenswichtig. Prüfen Sie deshalb auch bei Ihnen alle Fluchtwege sowie Notausgänge und lassen Sie Mängel sofort abstellen.
Uta Fuchs

Uta Fuchs

11.07.2025 · 1 Min Lesezeit

Ein typisches Ziel ist es, die Arbeitsplätze in Ihrer Einrichtung gesünder zu gestalten. Davon abgeleitet sind Unfallzahlen oder die Anzahl der Ausfälle durch Berufskrankheiten als Kennzahlen geeignet.

Haben Sie im Rahmenkonzept aber als Ziel festgelegt, die Zufriedenheit der Beschäftigten bzw. die Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern, wird es schon schwieriger, aussagefähige Zahlen zu finden. „Harte“ Messgrößen wären hier Kündigungen und Bewerbungen. „Weiche“ Größen, wie z. B. Angaben zur Arbeitszufriedenheit, müssten Sie in diesen Fall mit einer Mitarbeiterumfrage erheben. Definieren Sie die Kennzahlen möglichst für die 4 Bereiche: Ziel der Einrichtung, Mitarbeitergesundheit, interne Arbeitsprozesse (Verhältnisprävention) sowie Potenziale und Lernen (Verhaltensprävention).

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