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Wie Erreger durch den Betrieb reisen – und wie Beschäftigte ihnen den Weg abschneiden

Infektionsschutz scheitert im Betrieb oft daran, dass das Risiko unsichtbar bleibt. Niemand sieht, wie Erreger von der Hand auf den Türgriff, vom Türgriff auf die nächste Hand und von dort ins Gesicht gelangen. Genau deshalb ist die Unterweisung so wichtig: Sie macht sichtbar, was mit bloßem Auge verborgen bleibt. Wer Beschäftigte nur auffordert, „auf Hygiene zu achten“, bleibt vage. Besser ist es, gemeinsam der Frage nachzugehen: Auf welchem Weg gelangen Erreger überhaupt von A nach B? Denn erst, wenn Beschäftigte den Übertragungsweg verstanden haben, ergeben Schutzmaßnahmen Sinn.
Svenja Dammasch

Svenja Dammasch

04.09.2026 · 3 Min Lesezeit

Machen Sie in der Unterweisung klar: Um Infektionsketten zu unterbrechen, ist es entscheidend, wie Erreger übertragen werden. Manche reisen mit der Atemluft, andere über Hände, Flächen oder gemeinsam genutzte Gegenstände. Wieder andere können über Wasseranlagen oder Blut und andere Körpersubstanzen weitergegeben werden. Hier ein paar Beispiele für gängige Übertragungswege im Betrieb:

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