Frage: „Ich leite einen Fuhrpark und beobachte bei einigen älteren Dienstwagenfahrern vermehrt kleinere Schäden an deren Pkws. Wie kann ich das Thema Fahrtauglichkeit ansprechen, ohne zu diskriminieren, und gleichzeitig meiner Verantwortung gerecht werden?“
Antwort: Ein sensibler und zugleich wichtiger Punkt: Maßgeblich ist nicht das Alter, sondern die individuelle Fahrtauglichkeit. Maßnahmen wie regelmäßige Fahrsicherheitstrainings, freiwillige Seh- oder Gesundheitschecks sowie klare Vorgaben zur Eigenverantwortung bei Einschränkungen sollten für alle Fahrer gelten. So vermeiden Sie den Eindruck von Diskriminierung. Bei auffälligen Schadenhäufungen empfiehlt sich eine sachliche Auswertung der Daten. Diese dienen als neutrale Basis für Gespräche. Wichtig dabei: Bleiben Sie wertschätzend und lösungsorientiert. Formulieren Sie Beobachtungen konkret und bieten Sie Unterstützung an, z. B. zusätzliche Trainings oder mehr Assistenzsysteme. Weitergehende Maßnahmen – wie verpflichtende Untersuchungen – sind nur bei begründeten Zweifeln zulässig.
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