Brand und Explosion

Zündquellen und Brandlasten: Die elementaren Faktoren im Brand- und Explosionsschutz

Jeder Brand benötigt drei zentrale Elemente: eine Zündquelle, ein brennbares Material und Sauerstoff. Sind alle drei gleichzeitig vorhanden, entsteht eine gefährliche Situation. In den meisten betrieblichen Umgebungen liegen diese Bedingungen entweder dauerhaft oder zeitweise vor – oft unbemerkt. Besonders gefährlich wird es, wenn sich Zündquelle und Brandlast räumlich oder prozessbedingt annähern, ohne dass Schutzmaßnahmen greifen.
Werner Böcker

Werner Böcker

23.12.2025 · 2 Min Lesezeit

Ein aktuelles Beispiel verdeutlicht dies besonders gut: Lithium-Ionen-Akkus. Sie stellen im Fehlerfall gleich alle drei Brandkomponenten dar: Sie können sich selbst entzünden (Zündquelle), verfügen über eine hohe Energiedichte (Brandlast) und bieten durch den enthaltenen Sauerstoffanteil sogar das Oxidationsmittel selbst. Entsteht hier eine thermische Kettenreaktion, kommt es häufig zu explosionsartigen Bränden mit starker Rauch- und Wärmefreisetzung. Lithium-Akkus sind damit ein Paradebeispiel für moderne Brandrisiken, die sich durch reine Betrachtung einzelner Faktoren nur unzureichend erfassen lassen.

Achten Sie auf diese typischen Zündquellen im Betrieb

Zündquellen entstehen nicht allein durch offenes Feuer oder Schweißarbeiten. Sie finden sich in nahezu allen Bereichen eines Unternehmens, auch dort, wo nicht aktiv mit Hitze oder Zündprozessen gearbeitet wird.

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