Brandschutz

Zweifelhafter Test: Gel-Löscher bei Akkubränden

Mit neuen Technologien, die aufkommen, tauchen auch neue Brandgefahren auf. Dementsprechend müssen auch die Löschverfahren angepasst oder gar neue Verfahren entwickelt werden. Das ist jedoch das leichter gesagt als getan, denn schließlich müssen gerade bei der Brandbekämpfung viele Kriterien und vor allem die Sicherheit der löschenden Personen berücksichtigt werden.
Oliver Kienzler

Oliver Kienzler

13.06.2025 · 1 Min Lesezeit

Namhafte Hersteller wie Gloria, Bavaria und Jockel bewerben seit geraumer Zeit sogenannte Gel-Löscher, die das sichere Löschen von in Brand geratenen Lithium-Ionen-Batterien (LIB) ermöglichen sollen. Im Internet findet sich u. a. ein Test, bei dem ein Team vier Gel-Geräte auf Funktion und Löschwirkung prüfte, indem es eine LIB in einem Brandcontainer beschädigte und entflammte. Ein Feuerwehrmann versuchte, den Brand mit den Geräten zu löschen, teils erfolgreich, teils weniger.

Einige der getesteten Löschmittel dämmten das Feuer durchaus ein, auf die Gefahren von explodierenden Zellen und Stichflammen wurde in dem Testbericht jedoch nur am Rande eingegangen. Dabei sind es gerade diese Gefahren, dies es bei der Brandbekämpfung im Zusammenhang mit LIB stets zu berücksichtigen gilt. Denn bei durchgehenden LI-Batterien besteht eine enorme Gefährdung für Personen, die ungeschützt sind, also keine Schutzkleidung tragen.

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