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Umstieg auf LED-Beleuchtung

© Chones – Shutterstock
LED

LED-Beleuchtung setzt sich durch. Nahm der Siegeszug der LED-Beleuchtung mit dem Glühbirnenverbot seinen Anfang, verhalf ihm die technische Entwicklung auf dem Beleuchtungssektor zum Durchbruch: LED-Leuchtmittel sind heute bei sämtlichen Neuinstallationen das Mittel der Wahl. Doch auch ein Austausch alter Beleuchtungssysteme durch LED-Beleuchtung kann sich rechnen. Wir zeigen Ihnen in diesem Beitrag, worauf Sie hier vor allem achten müssen.

So rüsten Sie auf LED-Beleuchtung

Die Vorteile von LED-Beleuchtung sind heute hinlänglich bekannt. Bei Neubauten oder umfassenden Renovierungen fällt die Entscheidung für ein Beleuchtungssystem deshalb eindeutig aus: An LED-Lampen führt heute kein Weg mehr vorbei.

Doch wie stellt sich die Situation dar, wenn Ihre Beleuchtungsanlage noch alle Anforderungen erfüllt und ein Austausch eigentlich erst auf mittlere oder längerer Sicht hin ansteht? Lohnt sich dann auch ein vorzeitiger Umstieg auf LED?

Kann auch Ihr Unternehmen mit einer Umrüstung auf LED Geld sparen?

Die Frage nach der Wirtschaftlichkeit und der Investition stell dabei die wichtigste Grundlage bei der Umrüstung. Zwar kann man in den meisten Fällen davon ausgehen, dass sich eine Umrüstung auf LED bereits nach einem Drittel der LED-Lebensdauer amortisiert hat, doch gilt das nicht in jedem Fall.

Diese 5 Fragen stehen im Fokus ob sich LED für Ihren Betrieb bzw. den relevanten Betriebsteil lohnt:

  • Schaltzeiten: Wird die Beleuchtung mindestens 12 Stunden pro Arbeitstag benötigt?
  • Stromkosten: Liegen Ihre Stromkosten bei mehr als 12 Cent/kWh?
  • Status Ihrer aktuellen Beleuchtung: Ist Ihre Beleuchtungsanlage älter als fünf Jahre?
  • Wartungskosten: Bedarf Ihre Beleuchtung einer regelmäßigen Wartung, die über den sporadischen Austausch einzelner Leuchtmittel hinausgeht?
  • Finanzielle Restriktionen: Erlaubt Ihre Finanzwirtschaft auch Investitionen, deren Amortisationszeit über sechs Jahren liegt? Oder können Sie sich alternativ mit einer Contracting-Lösung anfreunden?

Können Sie alle fünf Fragen mit Ja beantworten, sollten Sie einen Umstieg auf LEDs ins Auge fassen. Denn dann rechnet sich der Austausch Ihrer Beleuchtung mit hoher Wahrscheinlichkeit. Je deutlicher Ihr „Ja“ ausfällt, beispielweise, wenn die Beleuchtungszeit bei 17 Stunden pro Tag liegt oder Ihre bestehende Beleuchtung bereits 15 Jahre alt ist, desto sicherer ist eine zügige Amortisation einer Neuinstallation.

Die Situation vor Ort ist maßgeblich für eine Entscheidung

Natürlich spielen noch weitere Aspekte eine Rolle: Müssen nur Leuchtstoffröhren oder Glühbirnen bzw. Energiesparlampen gegen LED-Alternativen mit gleichem Sockel oder die kompletten Leuchten ausgetauscht werden? Wie hoch ist der Arbeitsaufwand beim Austausch? Und können Sie den Tausch selbst durchführen oder sind Leistungen von Dienstleistern erforderlich?

In Einzelfällen kann deshalb die Faustformel mit den fünf Aspekten nicht zutreffen und der Umstieg lohnt sich erst in einigen Jahren. Unsere Erfahrung zeigt aber, dass in mehr als 70 % der Fälle eine genauere Amortisationsrechnung die erste Einschätzung anhand der fünf Fragen voll und ganz bestätigt hat.

Doch Achtung: Manche Beleuchtungssysteme sollten Sie noch einige Zeit weiter betreiben!

In einem speziellen Fall hilft die Beantwortung unserer fünf Fragen nicht bei der ersten Entscheidungsfindung: Besteht Ihre Aktuelle Beleuchtung aus Natriumdampf-Hochdrucklampen, bringt ein Umstieg auf LED wahrscheinlich noch keine wesentliche Einsparung. Diese effizienten Beleuchtungssysteme, die vor allem für große Außenbeleuchtungsanlagen eingesetzt werden, sollten so lange betreiben werden, bis ohnehin ein Austausch ansteht. Dann wiederum macht eine Prüfung von LED-Systemen Sinn.

Prüfen Sie auch die Möglichkeiten zu Contractinglösungen

Wenn Sie aktuell keinen finanziellen Spielraum für hohe Investitionen in eine neue Beleuchtung haben, müssen Sie die Investitionen für das neue Beleuchtungssystem nicht unbedingt selbst stemmen. Die kostengünstige und gewinnbringende Alternative ist die Zusammenarbeit mit einem Contracting-Anbieter. Dies ermöglicht die Umstellung auf LED, ohne dass Sie eigenes Kapital einbringen müssen. Der Contracting-Anbieter übernimmt sämtliche Kosten für die Installation und wird deshalb in den folgenden Jahren an den Kosteneinsparungen beteiligt.

Unsere Empfehlung: Wenn auch Sie die fünf Fragen mit Ja beantworten können, sollten Sie zumindest einen Umstieg auf LEDs genauer prüfen. Ob durch eine eigene Amortisationsrechnung, mit Unterstützung eines spezialisierten Dienstleisters oder als Contracting-Lösung, hängt davon ab, wie viel technisches Fachwissen bzw. finanzielle Unabhängigkeit in Ihrem Betrieb vorhanden ist.

Unser Tipp für Kleinstunternehmen mit haushaltsüblicher Beleuchtung:

Nicht immer sind große Investitionen erforderlich, um die Beleuchtung hinsichtlich der Energieeffizienz zu optimieren. Wenn Ihr Betrieb ähnliche Anforderungen an die Beleuchtung stellt wie ein normaler Haushalt oder Sie nur wenige Geschäftsräume betreiben, gilt diese Empfehlung – egal ob Ihre Räumlichkeiten gepachtet sind oder Sie in eigenen Immobilien arbeiten: Tauschen Sie alle Leuchtmittel, die täglich länger als eine Stunde eingeschaltet sind, gegen Alternativen mit LEDs aus. LED-Lampen werden heute für sämtliche Sockel angeboten und versprechen laufende Einsparungen bei den Energiekosten.

Umweltschutz im Betrieb geht ganz einfach!

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Autor: Christian Schweizer & Stefan Küst

 

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