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E-Auto: Ladesäulen-Pflicht nicht vergessen!

E-Auto

Das Angebot von Ladesäulen für Elektroautos (E-Auto) wird einer der größten Knackpunkte bei der Umsetzung der Elektromobilität werden. Egal, wie man zu einem E-Auto steht – selbst führende Umweltaktivisten sehen den Trend zwiespältig. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Bereitstellung von Ladesäulen bald zur Pflicht wird – und das gilt auch für Unternehmen und Arbeitgeber.

E-Auto: Unternehmen in der Pflicht

Der Vorstoß kommt vom EU-Parlament: Die Mitgliedstaaten sollen dazu verpflichtet werden, für alle Nicht-Wohngebäude ab 2025 eine Pflicht zur Installation von Ladesäulen für Elektroautos einzuführen. Unter Nicht-Wohngebäude fallen auch sämtliche Immobilien von Unternehmen, wie z. B. Bürogebäude, Industriestandorte, Filialen und Märkte.

Ein erster Anhaltspunkt könnte lauten: Überall dort, wo Sie Parkplätze für Mitarbeiter oder Kunden zur Verfügung stellen, sind Sie auch von einer kommenden Ladesäulenpflicht betroffen.

Berücksichtigen Sie die neue Ladesäulen-Pflicht bereits jetzt bei Neu- und Umbauten

Nun ist es heute natürlich zu früh, auf Basis der ersten Beschlüsse des EU-Parlaments vorzupreschen und aktiv zu werden. Denn noch ist längst nicht klar, wie viele Ladestationen welchen Typs bereitgestellt werden müssen und wie das Angebot organisiert werden soll. Wir erwarten, dass Unternehmen mit offiziellen Anbietern wie Netzversorgern zusammenarbeiten können und hierfür nur die Infrastruktur zur Verfügung stellen müssen. Trotzdem sollten Sie die Entwicklung bereits heute berücksichtigen, wenn Sie Neu- oder Umbauten planen. Denn Sie würden sich ärgern, wenn Sie nach erfolgter Fertigstellung der Baumaßnahme nochmal Böden und Wände aufreißen müssen, um die erforderlichen Kabel zu verlegen.

Wir empfehlen deshalb eine der folgenden Varianten, um für zukünftige Bedarfe gerüstet zu sein:

  • Die Mindestanforderung, die wir Ihnen ans Herz legen: Wenn Sie in Parkplatznähe Baumaßnahmen durchführen, lassen Sie gleich Leerrohre oder andere Kabelschächte verlegen, um bei einer möglichen Ladesäulenpflicht nur noch die Hardware anbringen und verlegen zu müssen. Die Kosten für Kabelschächte belaufen sich auf wenige hundert Euro und fallen kaum ins Gewicht. Eine erneute Baumaßnahme verschlingt hingegen Kosten im fünfstelligen Bereich.
  • Die Kür: Warum nutzen Sie nicht die Gelegenheit und planen gleich in Kooperation mit Ihrer Kommune oder anderen Anbietern den Bau einer Ladesäule mit ein? Kunden und Mitarbeiter werden diesen Service gerne in Anspruch nehmen. So können Sie sich sogar Wettbewerbsvorteile und einen Imagegewinn schaffen. Denn was Sie heute freiwillig angehen, macht Sie zum Vorreiter. Wenn Sie erst der Pflicht folgen, sind Sie nur Mitläufer.

Ein weiterer Vorteil dieser proaktiven Vorgehensweise: Jetzt können Sie sich noch die Investition in die Ladeinfrastruktur finanziell fördern lassen. Fördermittel können bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) beantragt werden. Auch hier verspricht die Kooperation mit Ihrer Kommunalverwaltung eine erfolgreiche Umsetzung. Information zum Förderprogramm finden Sie unter shortlinks.de/cs75.

Unsere Empfehlung: Ob ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll oder nicht – Elektromobilität wird in Zukunft eine Rolle spielen, auch für Sie und Ihr Unternehmen. Gehen Sie das Thema positiv und konstruktiv an. Denn mit reiner Ablehnung, egal wie gerechtfertigt sie auch sein mag, können Sie nicht gewinnen.

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 Autor: Stefan Schweizer & Christian Küst

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