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Arbeitsschutz und Hygiene im Gesundheitswesen
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09-2026
09-2026

Top-Thema: 5 Kriterien für eine schlanke QM-Dokumentation – Weniger Dokumente, mehr Wirkung: Erkennen Sie, was wirklich erforderlich ist.

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Block : Editorial

Qualitätsmanagement: Weniger ist oft mehr

Liebe Leserin, lieber Leser,

Qualitätsmanagement wird häufig mit umfangreichen Ordnern, komplexen Prozessbeschreibungen und zahlreichen Formularen in Verbindung gebracht. Dabei ist ein ­QM-System vor allem ein Arbeitsinstrument – kein Dokumentationsarchiv. Entscheidend ist nicht die Menge der Dokumentation, sondern dass Abläufe sicher, nachvollziehbar und effizient funktionieren.

Gerade in der Praxis zeigt sich häufig, dass die Dokumentation entweder zu umfangreich oder nicht zielgerichtet ist. Beides ist problematisch: Zu wenig Dokumentation führt zu Unsicherheiten und Risiken im Alltag, zu viel Dokumentation bindet Ressourcen und erschwert die Anwendung. Ein ausgewogenes Verhältnis ist daher entscheidend.

Lesen Sie in dieser Ausgabe, wie Sie das richtige Maß finden können. Viel Spaß beim Lesen!

Ricarda Waldon

Ricarda Waldon

Ricarda Waldon leitet seit über 12 Jahren das Qualitätsmanagement eines Gesundheitsdienstleisters mit 90 Standorten und 1200 Mitarbeitern. Dabei ist sie auch als Expertin für die Themengebiete Arbeitssicherheit, Hygiene, Medizinprodukte, Datenschutz und Informationssicherheit verantwortlich. In diesen Themen absolvierte sie auch diverse Weiterbildungen. Nebenberuflich ist sie als Beraterin für Unternehmen im Sozial- und Gesundheitswesen tätig.

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Starten Sie jetzt mit den wichtigsten Impulsen dieser Ausgabe:

Gefahrstoffe im Klinikbetrieb rechtssicher unterweisen – so gelingt Ihnen die Umsetzung

„Schon wieder eine Unterweisung?“ – Diesen Stoßseufzer kennen Sie vermutlich aus dem Stationsalltag. Dabei steckt hinter der Pflicht mehr als reine Bürokratie: Gefahrstoffunterweisungen sind gesetzlich verpflichtend und dienen dem Schutz der Beschäftigten vor gesundheitlichen Risiken. Mit einer klaren Struktur und praktischen Übungen erfüllen Sie die rechtlichen Vorgaben, ohne den Klinikalltag unnötig zu belasten.

Sicher bis zur Sterilisation – Medizinprodukte richtig prüfen und verpacken

Die Aufbereitung von Medizinprodukten ist ein standardisierter und validierter Prozess. Die Grundlage sind die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) sowie die Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) und des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Vor der Sterilisation müssen Sie prüfen, ob die Aufbereitung ordnungsgemäß erfolgt ist und die Medizinprodukte unbeschädigt sind. Auch Verpackung und Kennzeichnung müssen den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Die wichtigsten Schritte haben wir Ihnen zusammengefasst.

So viel wie nötig, so wenig wie möglich: 5 Kriterien für Ihre schlanke QM-Dokumentation

Waren Sie auch schon einmal in einer Arztpraxis und haben sich mit den Angestellten über das QM der Praxis unterhalten? Oft passiert es, dass auf zwei Ordner im Schrank gedeutet wird, mit der Aussage, „Das ist unser QM“. Qualitätsmanagement ist weit mehr als zwei Ordner im Schrank. Trotzdem wird QM häufig mit umfangreicher Dokumentation und langen Verfahrensanweisungen in Verbindung gebracht. Doch muss wirklich alles dokumentiert werden? Der folgende Beitrag zeigt, woran Sie den tatsächlichen Dokumentationsbedarf erkennen und wie eine schlanke Dokumentation Ihre Einrichtung voranbringt.

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