Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz aktuell PREMIUM 22.09.2025

KW 39/2025

Top-Thema: Evakuierungshelfer: Lebensretter bei Alarm – Sie sollen im Gefahrenfall für die geordnete Räumung des Betriebs sorgen. Aber wie geht das und was kann schieflaufen?

Dr. Robert Kaufmann
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Von wegen Erholung: Erwerbstätige sind im Urlaub häufig dienstlich erreichbar
Endlich ist der wohlverdiente Urlaub da – das heißt aber für viele Beschäftigte noch lange nicht, dass Diensthandy und Laptop auch wirklich aus bleiben. Das zeigen aktuelle Ergebnisse einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitcom. Homeoffice, mobiles Arbeiten und digitale Tools machen es einfach, jederzeit und von jedem Ort aus arbeiten zu können. Dadurch verwischen sich die Grenzen zwischen Beruf und Freizeit, Arbeit und Urlaub.
Was Sie bei der Organisation von betrieblichen Grippeschutzimpfungen beachten sollten
Wie jedes Jahr werden auch in diesem Herbst und Winter wieder zahlreiche Menschen mit einer Grippeinfektion (Influenza) zu kämpfen haben. Das führt zu massenweisen Krankheitsausfällen, von denen viele Betriebe stark betroffen sind. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie eine betriebliche Grippeschutzimpfung auf die Beine stellen, um krankheitsbedingten Ausfällen entgegenzuwirken.
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Aktualisierung der DGUV-Regel 100-001 „Grundsätze der Prävention“
Die DGUV-Regel 100-001 konkretisiert und erläutert die DGUV- Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“. Die nun vorliegende aktualisierte Ausgabe enthält gegenüber der bisherigen Fassung vom Mai 2014 zahlreiche Überarbeitungen. Ziel war es, eine aktuelle, zeitgemäße und möglichst praxisnahe Regel zu erstellen, die ausgewogen auf alle Branchen, Betriebsgrößen und Versichertengruppen anwendbar ist. Gleichzeitig wurde der Umfang reduziert und die Lesbarkeit verbessert.
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Vorsicht, heiß und fettig! Zwei Bedienfehler an der Fritteuse wurden ein Fall für die Feuerwehr
Hitze und Fett sind eine gefährliche Kombination in Gastronomieküchen. Bedienfehler an Profi-Fritteusen können schnell zu Bränden und schweren Verletzungen des Personals führen, denn Fettbrände breiten sich schnell aus und sind schwierig zu löschen. Diese Erfahrung machte auch ein Imbissbetreiber, der sich bei der Verwendung seiner Fritteuse nicht an die Vorschriften hielt und so einen Feuerwehreinsatz auslöste.
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Lieber einmal mehr unterweisen und prüfen: Tödlicher Unfall wäre vermeidbar gewesen
In einem Automobilwerk sollte neben einer bereits bestehenden Produktionslinie eine neue, höher gelegene Produktionslinie installiert werden. Dazu wurde eine Stahlkonstruktion errichtet. Das Arbeitsfeld war abgesperrt, und die Nutzung von Transportfahrzeugen, Teleskop-Hubarbeitsbühnen sowie eines mobilen Kleinkrans war gut organisiert. Trotzdem kam es zu einem tödlichen Unfall: Ein Monteur wurde von einem einstürzenden Ständer getroffen und verstarb noch am Unfallort.
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Wie Evakuierungshelfer im Gefahrenfall zur Sicherheit Ihrer Kollegen beitragen
Um bei Alarm die geordnete Räumung des Betriebs zu ermöglichen, ist es unabdingbar, qualifizierte Evakuierungshelfer einzusetzen. Doch welche Aufgaben genau muss eine solche Person wahrnehmen? Wie kann eine sinnvolle Aufgabenübertragung stattfinden? Und welche typischen Fehler gilt es, bei einer Evakuierung zu vermeiden? Antworten auf diese und weitere Fragen rund um das Thema Evakuierung liefert Ihnen dieser Beitrag.
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Warum Arbeitgeber ihre Pflicht zur Arbeitszeiterfassung konsequent umsetzen sollten
Arbeitgeber ohne vorschriftsmäßige Arbeitszeiterfassung können bei gerichtlichen Streitigkeiten um Überstunden Probleme bekommen, wenn sie dem Vorbringen des Arbeitnehmers keine Aufzeichnungen entgegenhalten können. In einem Fall klagte die Mitarbeiterin einer Kfz-Werkstatt erfolgreich die Vergütung von über 3.000 Überstunden ein. In einem anderen Fall stellte das Bundesarbeitsgericht klar, dass ein automatischer Abzug von Pausen für eine korrekte Zeiterfassung nicht ausreiche.
Nachholbedarf: 70 % der Beschäftigten haben noch keine KI-Schulung erhalten
Mit der rasanten Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) steigen auch die Risiken, die mit ihrer Anwendung verbunden sind. Die im Februar 2025 in Kraft getretene KI-Verordnung der Europäischen Union sieht vor, dass alle Unternehmen, die KI einsetzen, auch sicherstellen müssen, dass die beteiligten Personen über ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz verfügen. An der Umsetzung in der Praxis hapert es noch. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Digitalverbands Bitkom.

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