Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz aktuell - Schweiz 13.11.2025

KW 45-46/2025

Top-Thema: Schnell mal einen Joint in der Pause? Bei Verdacht auf Rauschmittel ist respektvolles, aber klares Handeln gefordert.

Rafael de la Roza
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Respektvoll, aber klar: So handeln Führungskräfte bei Verdacht auf Rauschmittel richtig
Viele Führungskräfte sind unsicher, wenn sie den Verdacht haben, dass eine beschäftigte Person unter dem Einfluss von Rauschmitteln steht: Was dürfen sie tun und was nicht? Braucht es einen Alkohol- oder Drogentest? Was, wenn der Verdacht falsch ist? Geben Sie Führungskräften in der Unterweisung konkrete Hilfestellungen, damit sie wissen, wie sie sich zu verhalten haben – ohne zu übertreiben, aber auch, ohne etwas zu übersehen.
Fit für die Arbeit? – Appellieren Sie an das Verantwortungsgefühl der Beschäftigten
Ob Restalkohol vom Vorabend, eine Schmerztablette gegen Rückenschmerzen oder ein Joint am Wochenende: Viele Beschäftigte haben mehr Berührungspunkte zum Thema Rauschmittel, als es auf den ersten Blick scheint. Und das kann im Betrieb zur Gefahr werden, denn Rauschmittel wirken, manchmal stärker und länger, als es Betroffene selbst wahrnehmen. Die Unterweisung verfolgt nicht das Ziel, den moralischen Zeigefinger zu heben oder private Lebensstile zu bewerten. Es geht vielmehr um die Frage: Bin ich in der Lage, meine Arbeit sicher zu erledigen – für mich selbst und andere? Eine offene, sachliche und alltagsnahe Unterweisung hilft, das Bewusstsein für die eigene Verantwortung zu stärken.
„Ist Essen und Trinken beim Umgang mit wassergemischten Kühlschmierstoffen erlaubt?“
Frage: „Ist es erlaubt, Getränke aus geschlossenen Flaschen oder Trinkbechern mit Deckel an Arbeitsplätzen zu sich zu nehmen, an denen wassergemischte Kühlschmierstoffen (KSS) vorkommen?“ Antwort: Nein! In Punkt 6.5.2.3 der […]
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Gesunde Haut auch im Winter
Der Herbst 2025 zeigte sich schon früh von seiner grimmigen Seite und begann vielerorts mit ungewöhnlichen Minustemperaturen. Für die Haut ist es besonders strapaziös, wenn sich klirrende Kälte draußen und trockene Heizungsluft drinnen abwechseln – sie wird dann schnell spröde und rissig.
Digitale Gefährdungen am Arbeitsplatz: Das müssen Ihre Mitarbeitenden wissen
Kein Unternehmen dürfte heute noch ohne den Einsatz von PCs und Internet-Zugang auskommen – schon gar nicht am Technologiestandort Schweiz. Instruktionen zu diesem Thema aber bleiben häufig dem Personal der Abteilungen für Informationstechnik (IT) vorbehalten. Das ist riskant, denn alle Mitarbeitenden können einerseits von digitalen Gefährdungen betroffen sein, aber auch selbst unwissentlich solche hervorrufen oder begünstigen. Weil diese auch die physische und die psychosoziale Integrität bedrohen können, ist dies ein Thema für die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz.
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Wie Ihre Mitarbeitenden sich beim Joggen im Dunkeln schützen sollten
Längst hat der Freizeitsport punkto Unfallhäufigkeit das Schaffen überholt. Unternehmen sollten daher ihre Mitarbeitenden auch auf die Gefahren beim privaten Velofahren, Wandern oder Joggen hinzuweisen. In der dunklen Jahreszeit sollten die Beschäftigen sich nicht nur vor Verletzungen, sondern auch vor Übergriffen von unbekannten Personen schützen.
Schluss mit luftig! So schützen Sie die Schaffenden vor Gefahren durch Sauerstoff
Jeder weiss: Ohne Sauerstoff würde uns in wenigen Minuten die Luft wegbleiben und wir würden ersticken. Was weniger bekannt ist: Das lebensnotwendige Gas kann auch gefährlich sein. Jahr für Jahr kommt es zu Unfällen, bei denen die sauerstoffangereicherte Kleidung der Beschäftigten Feuer gefangen hat. Dabei können Sie die Beschäftigten leicht vor solchen und anderen Gefahren durch Sauerstoff schützen.
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„Welche Gehörschutzmittel eignen sich für Mitarbeitende mit Entzündungsreaktionen?“
Frage: „Ein Teammitglied in unserer Schweisserei lehnt das Tragen der vorgeschriebenen Gehörschutzstöpsel ab, weil er davon Entzündungen im Gehörgang bekommt. Kapselgehörschützer sind für ihn ungeeignet, da er bei der Arbeit […]
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Checken Sie die Sicherheitskennzeichnungen in Ihrem Unternehmen regelmässig
Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnungen verschleissen mit der Zeit: Schilder verblassen oder werden beschädigt, die Leuchtdauer nachleuchtender Sicherheitszeichen lässt allmählich nach. Mit zunehmender Einsatzzeit steigt somit die Gefahr, dass die Kennzeichnung im Notfall unwirksam wird.
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Pneus und Felgen reinigen: Vorsicht bei Hochdruckstrahlern!
In vielen Unternehmen pflegen die Personen, die mit der firmeneigenen Fahrzeugflotte unterwegs sind, ihre Wägen selbst. Gerade im Winter spritzen sie Pneus und Felgen allfällig gern mit dem Hochdruckreiniger ab. Die konzentrierte Druckeinwirkung kann die Pneus allerdings so stark angreifen, dass Unfälle drohen.

Arbeitshilfen

  • Checkliste: Haben Sie die winterbedingten Gefahren in Ihrem Betrieb im Griff?