Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz aktuell  03.03.2026

KW 09-10/2026 

Top-Thema: Die negativen Folgen langer Arbeitstage – Umfrageergebnisse belegen: Gute Arbeit gibt es nur mit gesundheitsgerechten und familienfreundlichen Arbeitszeiten.

Dr. Robert Kaufmann
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Was ist von den Vorsätzen für 2026 noch übrig? So helfen Sie Ihren Kollegen, dranzubleiben
Gehören Sie auch zu denjenigen, die mit guten Vorsätzen ins neue Jahr starten? Vieles von dem, was man sich vornimmt, zielt darauf ab, gesund zu bleiben oder leistungsfähiger zu werden. Wenn es gelingt, kommt das auch dem Arbeitgeber zugute. Erfahrungsgemäß lässt die Motivation nach einigen Wochen aber nach. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, Ihre Kollegen bei ihren Vorhaben zu unterstützen. Welche Vorsätze für 2026 im Trend liegen, erfahren Sie in diesem Beitrag.
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Neuerungen in der DGUV-Regel 112-191 „Benutzung von Fuß- und Knieschutz“
Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat die Regel 112-191 grundlegend überarbeitet. Die neue Ausgabe enthält praxisnahe Empfehlungen und klare Vorgaben zur Auswahl und sicheren Nutzung von Fuß- und Knieschutz. Neben allgemeinen Informationen zu Sicherheitsschuhen werden auch spezielle Themen wie orthopädischer Fußschutz berücksichtigt. Elf Anhänge dienen als zusätzliche Hilfen für die betriebliche Umsetzung.
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10 gute Ideen zum Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz am 28. April 2026
Der Aktionstag wurde 2003 von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) ins Leben gerufen, um die Prävention von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten weltweit zu fördern. Eine schöne Gelegenheit, im Rahmen einer eigenen Kampagne gezielt Themen aufzugreifen, die auf die Belegschaft zugeschnitten sind und dabei Trends wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI) miteinbeziehen. Beginnen Sie jetzt mit den Vorbereitungen – wir liefern Ihnen die Ideen.
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Warum es sich lohnt, über Unfälle zu sprechen, statt sie unter den Teppich zu kehren
Unfälle passieren – auch in Unternehmen mit guter Prävention. Doch was danach geschieht, entscheidet über die Zukunft der Sicherheitskultur: Schweigen oder offen kommunizieren? Transparenz bei Unfällen rettet Leben, ermöglicht Lernen, schützt Kollegen und stärkt Vertrauen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie Unfälle, Beinaheunfälle und Erste-Hilfe-Fälle, die bereits in Ihrem Unternehmen passiert sind, dafür nutzen, die Sicherheitskultur zu stärken.
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Arbeitszeiten: Was Sie über die negativen Folgen langer Arbeitstage wissen sollten
Laut Plänen der Bundesregierung soll die Norm des Achtstundentags aus dem Arbeitszeitgesetz verschwinden – zugunsten einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit. Wie stark aber das Interesse von Beschäftigten an einer Begrenzung der täglichen Arbeitszeit auf acht Stunden ist, zeigen die Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit 2025. Sichtbar werden auch die negativen Folgen langer Arbeitstage, wie häufigere Erschöpfung und Probleme bei der Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben.
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„Besteht Unfallschutz während eines privaten Gesprächs am Arbeitsplatz?“
Frage: „In unserer Firma werden gelegentliche private Unterhaltungen bzw. Telefonate von der Geschäftsleitung geduldet. Sind Unfälle während solcher Gespräche versichert?“ Antwort: Es kommt darauf an! Versicherungsschutz besteht, wenn die versicherte […]
Nehmen Sie Ihr Firmenportrait kritisch unter die Lupe – hier lauern Sicherheitsrisiken!
Eine ausführliche Präsentation des eigenen Unternehmens auf Internetseiten und in Marketingbroschüren ist heutzutage Standard – schließlich soll Aufmerksamkeit für Produkte und Dienstleistungen erzielt werden. Doch interne Foto- und Videoaufnahmen bergen oft unterschätzte Sicherheitsrisiken. Lesen Sie hier, warum Sie darauf achten sollten, sensible Unternehmensinformationen und -bereiche nicht unbeabsichtigt preiszugeben.
Urteil: Arbeitsschutzinteressen rechtfertigen keine dauerhafte Videoüberwachung
Ein Produktionsmitarbeiter eines Stahlbetriebs, dessen Arbeitsplatz über zwei Jahre von 34 Videokameras dauerüberwacht wurde, klagte beim Landesarbeitsgericht (LAG) Hamm auf Schadensersatz. Er fühlte sich in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt. Der Arbeitgeber begründete die Überwachung mit Sicherheitsaspekten, Diebstahlprävention und Arbeitsschutz. Es habe schon Manipulationen an Maschinen gegeben, um Arbeitspausen zu erzwingen. So urteilten die Richter in dem Fall.

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  • Mithilfe dieser Checkliste gelingt ein sicherer Umstieg auf kabellose Geräte