Gefährdungsbeurteilung Plus  06.06.2025

Sicher abheben – 07-2025

Jürgen LogaWerner BöckerUta Fuchs
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Arbeitszeit ≠ Belastung: Warum Teilzeitkräfte oft genauso erschöpft sind wie Vollzeitkräfte
Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat kürzlich auf Basis der BAuA-Arbeitszeiterhebung 2021 die These veröffentlicht: Vollzeitbeschäftigte fühlen sich nicht häufiger erschöpft als Teilzeitkräfte – und das spricht gegen eine 4-Tage-Woche. Doch die Arbeitszeiterhebung lässt sich auch ganz anders interpretieren, wenn man die Frage stellt: Warum fühlen sich Teilzeitkräfte genauso erschöpft wie Vollzeitkräfte? (WB)
Wie Sie Ihre Gefährdungsbeurteilung für Hub- und Arbeitsbühnen praxisnah umsetzen
Der Einsatz von Hub- und Arbeitsbühnen ist in vielen Betrieben unverzichtbar – birgt aber erhebliche Risiken. Umso wichtiger ist es, alle Gefährdungen im Blick zu behalten, geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen und deren Wirksamkeit regelmäßig zu überprüfen. Wie Sie dabei Schritt für Schritt vorgehen, erfahren Sie in diesem Beitrag. (WB)
Psychische Belastung
So können Sie Rahmenbedingungen erkennen, die psychische Belastungen auslösen
Psychische Gesundheit ist kein Zufallsprodukt. Sie entsteht – oder leidet – in einer Kombination aus physischen, organisatorischen und sozialen Rahmenbedingungen. Wenn Sie als Fachkraft für Arbeitssicherheit den Vorgesetzten darin unterstützen wollen, psychische Belastungen einzuschätzen und diesen vorzubeugen, müssen Sie diese Verhältnisse mit ihm gemeinsam sorgfältig analysieren. Erst danach beschäftigen Sie sich mit individuellem Verhalten! (JL)
„Digitale Lösung steigert Sicherheit“
Gerüstbau ist eine Herausforderung für den Arbeitsschutz. Jeanette Spanier-Stark setzt in ihrem Betrieb auf systematische Arbeit und digitale Lösungen. Das ist in Handwerksbetrieben nicht selbstverständlich.(UF)
Lernen aus Fehlern: Wie Fallbeispiele Ihre Sicherheitsgespräche lebendig machen
Niemand macht gern Fehler – aber jeder kann aus ihnen lernen. Genau hier setzen praxisnahe Fallbeispiele an: Sie zeigen reale Situationen, in denen etwas schiefging, und laden Ihre Zuhörer dazu ein, gemeinsam zu analysieren, was falsch gelaufen ist. Statt mit trockenen Vorschriften arbeiten Sie mit echten Geschichten, die hängen bleiben.(WB)
Kipppunkt erreicht: Die meisten Angestellten kündigen wegen psychischer Belastung
Jeder hat es wohl geahnt und jetzt bestätigt es eine Zusammenfassung von mehreren Studien: Der größte Auslöser für Kündigungen bei Angestellten sind psychische Belastungen und Beanspruchungen, erst danach kommen eigene Karriereplanungen. Besonders interessant: An dritter Stelle werden Vorgesetzte genannt – nicht aber die direkten Führungskräfte, sondern die obereren Hierarchien. Für den Ablauf der psychischen Gefährdungsbeurteilung hat das immense Auswirkungen – den entscheidenden Punkt schildere ich Ihnen im Folgenden.(JL)

Arbeitshilfen

  • Mustergefährdungsbeurteilung: Hubarbeitsbühnen und Gerüste