Gefahrstoffe aktuell 22.01.2026

02-2026

Top-Thema: Normenkompendium Gefahrstoffe und Arbeitsschutz – Zentrale Vorschriften gebündelt, praktisch erklärt und mit Beispielen aus dem Betriebsalltag.

Georg PopaMikko Börkircher
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Arbeitsblatt: Sicherheit am Schweißarbeitsplatz – Umgang mit Gefahrstoffen
Im Laufe meiner Tätigkeit habe ich viele Schweißarbeitsplätze gesehen – von der modernen Fertigungshalle bis zur improvisierten Werkstatt. Fast überall lag der Fokus auf Produktivität, kaum jemand sprach über Schadstoffe. Gerade für Schweißende, Auszubildende, Sicherheitsbeauftragte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit sind es jedoch die unsichtbaren Gefahren – feine Partikel, Dämpfe und Gase – die ein langfristig besonders relevantes Gesundheitsrisiko darstellen. Sicher schweißen bedeutet für Sie, Risiken zu kennen, Maßnahmen umzusetzen und Verantwortung zu leben, stets im Einklang mit den Rechtsgrundlagen wie GefStoffV, ArbSchG sowie TRGS 528, 900 und 555.
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Normenkompendium Gefahrstoffe und Arbeitsschutz – praxisnah, verständlich, rechtssicher
In meiner Praxis als leitende Fachkraft für Arbeitssicherheit und Gefahrstoffbeauftragter begegnen mir immer wieder dieselben Herausforderungen: zu viele Vorschriften, zu wenig Übersicht und oft Unsicherheit darüber, welche Pflichten konkret gelten. Genau hier setzt dieses Kompendium an. Es bündelt die zentralen Rechtsgrundlagen, zeigt ihre Bedeutung in der Praxis auf und liefert Beispiele aus dem Betriebsalltag, die den Unterschied zwischen „theoretischer Verpflichtung“ und „gelebtem Arbeitsschutz“ verdeutlichen.
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Holzhammer mit eingravierter Jahreszahl 2026 auf Holzständer als Symbol für Gerechtigkeit, Recht und Rechtssystem, stellvertretend für Gerichtsentscheidungen, rechtliche Trends und Justizkonzepte für das Banner zum neuen Jahr 2026.
Praxiswissen zu Mutterschutz und fruchtschädigenden Stoffen
Der Schutz schwangerer und stillender Mitarbeiterinnen ist eine zentrale Aufgabe im betrieblichen Arbeitsschutz. Das Mutterschutzgesetz (MuSchG) und ergänzende Regelwerke verpflichten Arbeitgeber, Gefährdungen frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen umzusetzen. Das Merkblatt M 039 der BG RCI bietet praxisnahe Informationen zu fruchtschädigenden Stoffen und deren Einstufung. Dieser Beitrag fasst die gesetzlichen Grundlagen und die Inhalte des Merkblatts zusammen und gibt Ihnen als Sicherheitsfachkraft und Gefahrstoffbeauftragte konkrete Handlungshilfen.
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Als Gefahrstoffbeauftragter tragen Sie maßgeblich dazu bei, die Sicherheit Ihrer Mitarbeiter und Kollegen zu gewährleisten. Technische und organisatorische Schutzmaßnahmen sind zwar essenziell, doch allein reichen sie nicht aus, um Risiken vollständig zu vermeiden. Entscheidend ist, dass sich alle Beschäftigten sicherheitsgerecht verhalten und die Schutzmaßnahmen konsequent umsetzen. Die folgenden 8 Tipps helfen Ihnen, Ihre Sicherheitsunterweisungen noch wirkungsvoller zu gestalten.
„Wie lange sollten Gefahrstoffverzeichnisse aufbewahrt werden?“
Leserfrage: „Ich bin mir unsicher, wie lange Gefahrstoffverzeichnisse laut geltenden Vorschriften aufbewahrt werden müssen – gibt es hierzu klare gesetzliche Regelungen oder zumindest Empfehlungen, an denen ich mich orientieren kann?“ […]
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Biomonitoring bei Bleiexposition – aktuelle Erkenntnisse auf einen Blick
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat den Abschlussbericht zum Projekt F 2510 veröffentlicht. Ziel war es, geeignete Methoden des Biomonitorings zur Ermittlung der aktuellen tätigkeitsbedingten Bleiexposition von Beschäftigten zu identifizieren. Hintergrund: Der bisher übliche Blutbleigehalt reagiert nur verzögert auf Veränderungen und eignet sich nicht zur Erfassung akuter Belastungen oder zur Bewertung der Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen.
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Arbeitshilfen

  • Normenkompendium Gefahrstoffe und Arbeitsschutz – praxisnah, verständlich, rechtssicher
  • Dokumentationspflichten
  • Schnittstellen zu anderen Rechtsbereichen
  • Praxiswissen zu Mutterschutz und fruchtschädigenden Stoffen
  • Sicherer Gefahrguttransport beginnt mit der fundierten Prüfung nach ADR 2025