Sicherheit im Betrieb 16.12.2025

25/2025

Top-Thema: Wenn Routine im Brandschutz an Grenzen stößt – Früh planen zahlt sich aus: Diese Brandschutzmaßnahmen retten im Ernstfall Leben.

Sven Rost
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„Wie organisiere ich generell eine neue Persönliche Schutzausrüstung?“
Frage: „Wir planen derzeit, ein Produktionsverfahren einzuführen, mit dem wir bisher noch keinerlei Erfahrungen gemacht haben. Ich suche deshalb sowohl für meine Unterweisungen als auch für unser Handbuch ein Ablaufschema […]
IT-Sicherheit im Arbeitsschutz: Wie Sie digitale Schwachstellen erkennen und entschärfen
Cyberangriffe sind längst nicht mehr nur ein IT-Problem. Sie können direkte Auswirkungen auf die Sicherheit und Gesundheit Ihrer Beschäftigten haben – und damit auf den Arbeitsschutz. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zeigt in ihrem aktuellen Bericht „Welche Auswirkungen haben Cyberangriffe auf den Arbeitsschutz?“, wie digitale Bedrohungen physische und psychische Belastungen verursachen können und wo konkreter Handlungsbedarf besteht.
Brandmelder richtig auslösen: So viel Kraft ist wirklich nötig
Wir alle kennen die Alarmierung über sogenannte Druckknopfmelder. Um damit den Alarm auszulösen, muss zuerst eine Scheibe zerstört werden, bevor Sie letztendlich an den Auslöseknopf gelangen. Doch wie viel Kraft braucht es eigentlich, bis die Scheibe eines Brandmelders zerspringt, und worauf ist dabei zu achten? Immer wieder sorgt diese Frage für Diskussionen. Im Folgenden erkläre ich Ihnen daher, was wirklich wichtig ist, um Sicherheit und eine zuverlässige Alarmierung zu gewährleisten.
Wenn der Ernstfall mehr erfordert als Routine: Brandschutz im Ausnahmezustand
Bei der Begehung in einem produzierenden Zulieferunternehmen kam kürzlich ein Thema auf, das wir sonst im Alltag oft übersehen: der Brandschutz im Katastrophenfall. Viele Unternehmen konzentrieren sich nämlich vor allem auf den normalen Betriebsalltag und vergessen dabei, dass Brandschutz auch in Extremsituationen funktionieren muss. Die Frage ist daher, wie gut wir wirklich für solche Fälle vorbereitet sind. Die Gespräche bei dieser Begehung haben mich dazu gebracht, wieder einmal genauer hinzusehen und mich mit möglichen Szenarien auseinanderzusetzen. Im Folgenden habe ich die wichtigsten Punkte und Maßnahmen zusammengestellt. Denn es gilt: Lieber gut vorbereitet sein, als im Ernstfall überrascht zu werden.
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Notfallfluchthauben sind oft verkannte Lebensretter
In einem Brandfall zählt jede Sekunde. Denn Rauch breitet sich oft schneller aus als das Feuer selbst und ist für die meisten Todesfälle bei Bränden verantwortlich. Besonders in Gebäuden mit komplexer Struktur oder eingeschränkten Fluchtmöglichkeiten können Notfallfluchthauben daher lebensrettend sein.
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Sicherheitsbeauftragte und Brandschutzhelfer: Die stillen Helden
Sicherheitsbeauftragte und Brandschutzhelfer, das sind zwei Positionen, die auf Außenstehende oft wie ein Ehrenamt wirken. Daher kommt häufig die Frage nach den spezifischen Tätigkeitsfeldern auf. Oft werden die Aufgaben auch von der Unternehmensleitung unterschätzt. Kein Wunder, dass viele Mitarbeiter dieses Amt wieder aufgeben.
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Vom Wasser zum Dampf: Von 1 auf 1700!
Wussten Sie, dass sich das Volumen beim Übergang von Wasser zu Dampf um das 1.700-Fache vergrößert? Dieser Effekt ist besonders im Brandschutz und bei technischen Anwendungen relevant, etwa in Dampfkesseln […]
Arbeit am Limit: Wenn Beschäftigte beginnen, die eigene Arbeitsleistung zu tunen
Was tun Menschen, wenn ihnen der Arbeitsalltag zu viel wird? Eine aktuelle Trendanalyse des Instituts für Arbeitsschutz (IFA) zeigt: Immer mehr Beschäftigte setzen auf Selbstoptimierung – mit teils überraschenden, teils bedenklichen Methoden. Zwischen Vitamin-Shots, Biohacking und Mikrodosierung verschwimmt die Grenze zwischen Gesundheitsförderung und Leistungszwang. Der Wunsch, den eigenen Anforderungen gerecht zu werden, wird zum täglichen Spagat. Und der bleibt nicht ohne Folgen: für die Gesundheit der Beschäftigten ebenso wie für die Sicherheit im Betrieb.
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Wenn zu viel blinkt, piept und aufploppt: Wie weniger Information die Sicherheit erhöht
In deutschen Betrieben hat sich die Art der Informationsverarbeitung grundlegend verändert. Was früher per Handzettel oder Schwarzem Brett kommuniziert wurde, kommt heute in Sekundenschnelle per Mail, Chat, Software-Tool oder App. Doch diese Geschwindigkeit hat ihren Preis: Informationsflut. Ein Begriff, der harmlos klingt, aber täglich für Frust, Fehler und Überforderung sorgt. Die zunehmend ungesunde Informationsdichte wirkt sich auf die Leistungsfähigkeit und Gesundheit der Beschäftigten aus. Denn wenn alles blinkt und hupt, ist oft nicht mehr klar, was wirklich wichtig ist.
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Arbeitshilfen

  • Brandschutzordnung aktuell halten: So bleiben Ihre Maßnahmen langfristig wirksam