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Kipppunkt erreicht: Die meisten Angestellten kündigen wegen psychischer Belastung

Jeder hat es wohl geahnt und jetzt bestätigt es eine Zusammenfassung von mehreren Studien: Der größte Auslöser für Kündigungen bei Angestellten sind psychische Belastungen und Beanspruchungen, erst danach kommen eigene Karriereplanungen. Besonders interessant: An dritter Stelle werden Vorgesetzte genannt – nicht aber die direkten Führungskräfte, sondern die obereren Hierarchien. Für den Ablauf der psychischen Gefährdungsbeurteilung hat das immense Auswirkungen – den entscheidenden Punkt schildere ich Ihnen im Folgenden.(JL)
Jürgen Loga

Jürgen Loga

01.06.2025 · 1 Min Lesezeit

Ein Team um die Arbeitspsychologin Dr. Sabine Hommelhoff (FAU Erlangen-Nürnberg) untersuchte in 3 Studien die Gründe für freiwillige Kündigungen. Es fasste 78 internationale Studien mit über 800.000 Beschäftigten zusammen, führte anonyme Befragungen mit rund 200 Berufstätigen durch und wertete mehr als 300 Austrittsgespräche aus. Dabei wurden Studien sowohl in Nordamerika (44 % Anteil) als auch in Europa (18 % Anteil) ausgewertet, wobei die Studienleitung davon ausgeht, dass die Motivationslage international gleich ist.

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