Psychische Gefährdungsbeurteilung im Außendienst

Psychische Gefährdungsbeurteilung bei Arbeitsplätzen im Außendienst

Psychische Belastungen betreffen besonders Menschen, die im Vertrieb oder auf Montage tätig sind. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin weist in ihren Veröffentlichungen wiederholt auf die besonderen Herausforderungen mobiler Arbeitsformen hin. Denn hier ist der Arbeitsplatz nicht nur dezentral – er ist oft gleichbedeutend mit Alleinsein, Zeitdruck, hoher Fremdsteuerung und unklaren Rollenerwartungen. Psychische Belastungen werden dann schnell zu Beanspruchungen. Für Sie als Sifa ist dies eine Herausforderung, denn die betroffenen Mitarbeiter sind in der Regel selten oder nie im Unternehmen. Beachten Sie daher unbedingt die geänderten Abläufe bei diesen Arbeitsplätzen.
Jürgen Loga

Jürgen Loga

28.08.2025 · 5 Min Lesezeit

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich das erste Mal als Sifa in eine Firma kam, die über einen großen Außendienst verfügte. Kaum jemand wusste, wo diese Mitarbeiter zurzeit unterwegs waren, was sie taten und welche Aufgaben sie gerade umsetzten. Mir fiel sofort auf, dass hier ein „Unternehmen Außendienst“ im eigentlichen Unternehmen existierte. Dabei trifft man auf Charaktere, die selbstbestimmt handeln. Gleichzeitig erleben diese Menschen aber auch viel Stress und Druck. Die Herausforderung bestand also darin, Aussagen zu gewinnen, die die Situation richtig aufzeigten und darauf hinwiesen, wo es Handlungsbedarf gab. Das war früher technisch schwierig, mit der zielgerichteten Anwendung der IT ist es heute aber kein Problem mehr.

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